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  • #22418
    0-gravity
    465 Beiträge

    @Unsinn

    …den Rest haben wir doch schon zigmal diskutiert und du kennst meinen Standpunkt.

    „belanglos“ war dann ja wohl dein Post.

    bzgl. unserer Sensoren:
    nix billig – allerfeinste deutsche Wertarbeit, glaub‘ mir!
    Mit viel Liebe gemacht – nahezu 100% Fertigungstiefe hier im Haus –
    ausnahmslos begeisterte Kunden [i]all-over-ze-world[/i], ich saache dir….
    😀 😀 😀

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    #22419
    Unsinn
    282 Beiträge

    [b]“belanglos“ war dann ja wohl dein Post.[/b]

    Erstaunlich das du dann darauf reagiert hast -tonque -woot

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    #22420
    sirius6
    85 Beiträge

    na endlich haben auch andere bemerkt was für Unsinn der Unsinn verzapft, in einem gut moderierten Forum wärst du schon seit 3 Wochen gesperrt.

    Und immer noch behauptet er UKR. Flugzeuge die 2500m hoch fliegen können Flugzeuge in 12000m Höhe abschiessen ……. in dieser Region hat nur Russland selbst Waffen um in dieser Höhe etwas zu treffen.

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    #22421
    Alex
    523 Beiträge

    [img]http://rt.com/files/news/ukraine-s-new-take-on-holodomor-moscow-s-not-to-blame/golodomor-1.jpg[/img]

    Das sind drei von einigen Milionen Toten der großen [url=http://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor]Hungersnot[/url] in der Ukraine in den dreißiger Jahren, die von Moskau ausgedacht, organisiert und umgesetzt wurde.
    Hat es in der Vergangenheit von den Herrschern des Kreml eine Reise nach Kiew gegeben mit Entschuldigung und anschließendem Kniefall vor einem Denkmal, wie es damals Willy Brand in Warschau gemacht hat?
    Nicht? Hat sich jemand aus Moskau bei den Ukrainern (und Weißrussen) entschuldigt für das „Katastrophenmanagement“ welches bei dem Reaktorunfall von Tschernobyl angewendet wurde? Ein einziges Verbrechen, die Bevölkerung von Pripyat wurde dem pulverisierten und über das Land verstreuten Reaktorkern drei Tage lang ausgesetzt, bis die Region schließlich geräumt wurde. Auch anschließend wurden „Freiwillige“ aus der ganzen Sowjetunion zum „aufräumen“ und tatsächlichen Verheizen in die Todeszone geschickt.
    Hat der Kreml jemals ein Wort des Bedauerns in die Ukraine geschickt?
    Der heutige Zustand der Ukraine, die bescheidene wirtschaftliche Lage, die sozialen Verwerfungen, die ausufernde Korruption und die in weiten Teilen grassierende Armut ist zu 95 % ein Ergebnis jahrzehntelanger Politik aus Moskau.
    Wenn der KGB-Fritze aus dem Kreml nur ein Fünkchen Anstand hätte müsste er vor diesem Hintergrund vor Scham im Erdboden versinken. Tatsächlich aber besetzt er Teile der Ukraine, zettelt einen furchtbaren Krieg an und tut so, als hätte die Ukraine gegenüber Russland irgend eine Bringschuld. Eine Bringschuld gegenüber Moskau? Unglaublich!
    Alex

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    #22423
    Unsinn
    282 Beiträge

    @sirius6

    [b]Und immer noch behauptet er UKR. Flugzeuge die 2500m hoch fliegen können Flugzeuge in 12000m Höhe abschiessen [/b]

    😀 😀 😀 😀 Mehr kann man dazu nicht schreiben, au man wie bl.. .

    @alex

    Und dein Kommentar ueber Fukushima, den Inkas, Majas, Indianern usw. ?
    Das war/ist wohl alles legitim. Nicht nur immer die Rosinen die eine
    Seite schlecht aussehen lassen herauspicken.

    @0-gravity

    Na los, dann raus mit der Modellbezeichnung.
    Ist aber sicher so ein ueberteuerestes Billig-
    teil, was man bei Conrad oder reichert kaufen
    kann. Kein Wunder das du es nicht preisgibst.
    Wurde mich auch schaemen, nachdem ich so auf
    die Kacke gehauen habe.

    .

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    #22424
    anna müller
    40 Beiträge

    @alex: Du zählst hier einige der schlimmen Verwerfungen der Sowjetunion auf. Aber anscheinen ist dir nicht so ganz bewussst, dass auch die Ukraine und Belarus zur Sowjetunion gehörten. Ich bin in dieser Union sozialisiert worden. Darum kann ich mich noch ganz gut daran erinnern wie das Leben damals war. Daher bin ich auch froh heute in einem System zu leben, welches bei allen Fehlern, dem Menschen Raum zu seiner freien Entfaltung lässt.
    Aber Russland und Putin vorzuwerfen, an den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten 23 Jahre Schuld zu haben ist schon mehr als zynistisch – eigentlich nur lächerlich.

    Als die Sowjetunion zerbrach, ging es in allen Unionsteilen wirtschaftlich bergab aber man konnte keinen nennenswerten wohlstandmäßigen Unterschied zwischen der Ukraine,Russland oder Weißrussland feststellen. Erst unter Putin kam auch Wohlstand bei großen Teilen der abhängig Beschäftigten in Russland an. Jelzins Administration hatte davor eine ganz andere Qualität……

    Schau dir mal Russen im Urlaub an; es sind ganz normale Arbeiter und Angestellte die sich Urlaub leisten können……., nicht nur Oligarchen.

    Die Hungersnot oder Tschernobyl haben doch nichts mit dem heutigen Bürgerkrieg zu tun. Solche Vergleiche – bei allem Respekt vor den Opfern, sind nichts weiter als humanistisch verbrämte Zynismen. Du solltest dich lieber mit dem beschäftigen, was die Menschen im Osten (und Süden) der Ukraine wirklich wollen.
    Wenn sie aus der gescheiterten Ukraine heraus wollen – so sei es drum.
    Wenn das eine Regierung mit aller Macht – auch unter Waffeneinsatz verhindern will -, dann wäre die heutige ukrainische Führung keinen Deut besser als das untergegangene Sowjetregime.

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    #22425
    Andreas
    755 Beiträge

    [quote=“sirius6″ post=22927]na endlich haben auch andere bemerkt was für Unsinn der Unsinn verzapft, in einem gut moderierten Forum wärst du schon seit 3 Wochen gesperrt.

    Und immer noch behauptet er UKR. Flugzeuge die 2500m hoch fliegen können Flugzeuge in 12000m Höhe abschiessen ……. in dieser Region hat nur Russland selbst Waffen um in dieser Höhe etwas zu treffen.[/quote]

    Die SU 25 hat eine theoretische Dienstgipfelhöhe von 7000 m (ohne Aussenlasten). Da Luft-Luft Raketen nicht so ein hohes Gewicht wie Luft-Boden Raketen oder Bomben haben, kann sie auch höher fliegen, nur lässt dann die Leistung nach.

    Wenn sie mit Wympel R-60 Luft-Luft Raketen bewaffnet war (Reichweite 8 km), läge ein Abschuss durch eine SU 25 damit im Bereich des Möglichen.

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    #22426
    mikael321
    2337 Beiträge

    Die kanadische NATO-Delegation hat aus diesem Grund eine simple Karte angefertigt und schreibt dazu in ironischem Ton auf Twitter: “Geografie kann hart sein. Hier ist ein Reiseführer für russische Soldaten, die sich ständig verlaufen und “aus Versehen” in der Ukraine landen.”

    [img size=400]https://pbs.twimg.com/media/BwDh5TICcAAaIiz.jpg[/img]

    http://www.huffingtonpost.de/2014/08/28/nato-delegation-russische-truppen-reisefuehrer_n_5725816.html

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    #22427
    Unsinn
    282 Beiträge

    @mikael321

    Na ja, manche Regierungssprecher in den USA wissen nicht mal auf welchem Kontinent Afghanistan liegt.

    Und das Spaesschen mit ner Karte haben die Russen schon vorher gebracht.

    Zur Info ueber SU25 (Dienstgipfelhoehe):

    http://www.fliegerweb.com/militaer/flugzeuge/lexikon.php?show=lexikon-50

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    #22428
    Alex
    523 Beiträge

    [quote=“anna müller“ post=22931]@Alex: Du zählst hier einige der schlimmen Verwerfungen der Sowjetunion auf. Aber anscheinen ist dir nicht so ganz bewussst, dass auch die Ukraine und Belarus zur Sowjetunion gehörten. Ich bin in dieser Union sozialisiert worden. Darum kann ich mich noch ganz gut daran erinnern wie das Leben damals war. Daher bin ich auch froh heute in einem System zu leben, welches bei allen Fehlern, dem Menschen Raum zu seiner freien Entfaltung lässt.
    Aber Russland und Putin vorzuwerfen, an den wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten 23 Jahre Schuld zu haben ist schon mehr als zynistisch – eigentlich nur lächerlich.

    Als die Sowjetunion zerbrach, ging es in allen Unionsteilen wirtschaftlich bergab aber man konnte keinen nennenswerten wohlstandmäßigen Unterschied zwischen der Ukraine,Russland oder Weißrussland feststellen. Erst unter Putin kam auch Wohlstand bei großen Teilen der abhängig Beschäftigten in Russland an. Jelzins Administration hatte davor eine ganz andere Qualität……

    Schau dir mal Russen im Urlaub an; es sind ganz normale Arbeiter und Angestellte die sich Urlaub leisten können……., nicht nur Oligarchen.

    Die Hungersnot oder Tschernobyl haben doch nichts mit dem heutigen Bürgerkrieg zu tun. Solche Vergleiche – bei allem Respekt vor den Opfern, sind nichts weiter als humanistisch verbrämte Zynismen. Du solltest dich lieber mit dem beschäftigen, was die Menschen im Osten (und Süden) der Ukraine wirklich wollen.
    Wenn sie aus der gescheiterten Ukraine heraus wollen – so sei es drum.
    Wenn das eine Regierung mit aller Macht – auch unter Waffeneinsatz verhindern will -, dann wäre die heutige ukrainische Führung keinen Deut besser als das untergegangene Sowjetregime.[/quote]
    Danke für die Antwort auf mein Posting.
    Ich glaube Du hast meinen Text nicht richtig verstanden – vielleicht habe ich mich auch etwas zu offensiv ausgedrückt.
    Es geht hier nicht darum die Verbrechen des Kommunismus Herrn Putin in die Schuhe zu schieben – rein von der Zeitachse gesehen ist das natürlich unmöglich. Es geht darum, das die Grausamkeiten der Vorgänger vom russischen Präsidenten NIE wirklich aufgearbeitet wurden und er in seiner Verantwortung aufgrund der geschehenen Greultaten eine gewisse Scham hätte entwickeln müssen. Es gibt hier in Deutschland den leider sehr häufig missbrauchten Satz: „Wir haben aus unserer Geschicht gelernt!“ Dieser (hier in D zumindestens in Teilen geglückte) Prozess hat in Russland nie stattgefunden. Er wäre aber sehr wünschenswert gewesen. Daher ist es so, dass aus meiner Sicht für Moskau der ukrainische Boden verbrannt ist – oder könntest Du dir deutsche Soldaten auf weißrussischem Boden vorstellen, die dort einen Krieg entfachen?
    Beste Grüße
    Alex

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    #22429
    Stephan
    270 Beiträge

    Den Kanadiern ist auch nichts über die Existenz der Exklave Kaliningrad bekannt (in der Karte nicht als „russisch“ markiert). Das ist für eine NATO-Regierungsorganisation eine Schande, aber geschenkt. Nord-Amerikaner eben…

    Aber als solch eine Institution derart das Maul aufreissen und einen auf Geografie-Lehrer machen und dabei solch einen Schiffbruch erleiden, das ist so blamabel als würde ich mir vor laufenden TV-Kameras in die Hose pinkeln.

    Und jetzt sag mir bitte keiner, das wäre ja nicht so wichtig und es wäre in dem Gag ja um die Ukraine gegangen…

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    #22430
    Alex
    523 Beiträge

    [quote=“Stephan“ post=22936]Den Kanadiern ist auch nichts über die Existenz der Exklave Kaliningrad bekannt (in der Karte nicht als „russisch“ markiert).[/quote]
    Die Kanadier sind halt etwas schneller als Stephan, in drei Monaten gibts dort doch dieses Referendum („Hat schon immer zu Deutschland gehört“). Ich denke es werden so um die 80 % sein, die für einen Beitritt Deutschlands stimmen werden („heim ins Reich“). Die Aufnahme als 17. Bundesland ist dann nur noch Formsache. Die neuen deutschen Bewohner werden dann im Volksmund übrigens Ossiquadrat Quadratossi oder Ossi² genannt…

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    #22431
    Unsinn
    282 Beiträge

    [b]Es geht darum, das die Grausamkeiten der Vorgänger vom russischen Präsidenten NIE wirklich aufgearbeitet wurden und er in seiner Verantwortung aufgrund der geschehenen Greultaten eine gewisse Scham hätte entwickeln müssen. [/b]

    Warum gerade er ? Bisher hat Putin fuer mich Kriege verhindert, z. B. den gegen Syrien.

    Da haetten andere Praesidenten (vor allem amerik.) wesentlich mehr aufzuarbeiten.

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    #22433
    Stephan
    270 Beiträge

    [quote]in drei Monaten gibts dort doch dieses Referendum („Hat schon immer zu Deutschland gehört“). Ich denke es werden so um die 80 % sein, die für einen Beitritt Deutschlands stimmen werden („heim ins Reich“). [/quote]

    Ironie mal beiseite: ich meine mich zu erinnern gelesen zu haben, dass man anno 1990 tatsächlich mal über sowas nachgedacht hat, im Rahmen der 2+4-Gespräche. Nachgedacht im Sinne von „wir sind völlig pleite, was würden uns die Deutschen wohl zahlen für Königsberg?“
    Auch wenn es erst mal verlockend ist, solche Vergleiche zu bringen: Vergleichbar ist das nicht, in Kaliningrad wohnen nun mal seit 70 Jahren nur noch sehr wenig Menschen deutscher Abstammung und Muttersprache. Ich weiss nicht, wer dort für einen Anschluss an Deutschland stimmen sollte.

    Wenn es bei mir nach wünschdirwas ginge, wäre Türkei wieder ein christliches Byzanz, Israel rein jüdisch-christlich, der Kosovo ein Teil Serbiens. Aber mich fragt keiner. 😀

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    #22434
    anna müller
    40 Beiträge

    [quote=“Alex“ post=22935]
    Danke für die Antwort auf mein Posting.
    Ich glaube Du hast meinen Text nicht richtig verstanden – vielleicht habe ich mich auch etwas zu offensiv ausgedrückt.
    Es geht hier nicht darum die Verbrechen des Kommunismus Herrn Putin in die Schuhe zu schieben – rein von der Zeitachse gesehen ist das natürlich unmöglich. Es geht darum, das die Grausamkeiten der Vorgänger vom russischen Präsidenten NIE wirklich aufgearbeitet wurden und er in seiner Verantwortung aufgrund der geschehenen Greultaten eine gewisse Scham hätte entwickeln müssen. Es gibt hier in Deutschland den leider sehr häufig missbrauchten Satz: „Wir haben aus unserer Geschicht gelernt!“ Dieser (hier in D zumindestens in Teilen geglückte) Prozess hat in Russland nie stattgefunden. Er wäre aber sehr wünschenswert gewesen. Daher ist es so, dass aus meiner Sicht für Moskau der ukrainische Boden verbrannt ist – oder könntest Du dir deutsche Soldaten auf weißrussischem Boden vorstellen, die dort einen Krieg entfachen?
    Beste Grüße
    Alex[/quote]

    Ich glaube schon dein Posting verstanden zu haben. Allerdings glaube ich nicht, dass du den Bürgerkrieg in der Ukraine wirklich verstanden hast.

    Jedenfalls glaube ich auf keinen Fall, dass falls sich der Freistaat Bayern Österreich anschliessen wollte, die Bundeswehr München beschiessen und irgendwelche rechtsradikale Banden Schwabing befreien würden.

    Warst du mal im Donbass? Kannst du mit den Menschen kommunizieren? Das Gebiet ist von der Schwerindustrie und der Kohle geprägt. So etwa wie früher das Ruhrgebiet in Deutschland war – schwer arbebeitende Menschen, eine große russische Minderheit,ansonsten überwiegend russischsprachig.
    Hier hatte die Partei der Regionen ihren großen Zuspruch. Hier schlug das Herz der ukrainischen Industrie. Hier orientierten sich die Menschen stark an Russland.

    Hier bedeutete der Euro-Maidan eher einen Alptraum für die Menschen. Hier hält man Bandera nicht für einen Patrioten.

    Das auch diese Menschen in diesem Scheiss-Spiel letztlich ebenfalls nur den Interessen dienen ist mir schon klar.

    Wenn aber kurzfristig eine Volksabstimmung durchgeführt würde bei denen ein Anschluss an die RF zur Auswahl stände, so würden nach meiner Meinung 80% für Russland entscheiden. Bei einer Eigenstaatlichkeit als Neurussland wären es vielleicht 60 %. Die Ukraine jedenfalls hat ihre Glaubwürdigkeit durch diesen Bürgerkrieg endgültig verspielt.

    Ich bin davon überzeugt, dass russische Militäranghörige gerade für den Umschwung im Bürgerkrieg sorgen. Wenn das zur Beendigung des Krieges führt ist das für mich sogar in Ordnung.
    Nur bin ich ebenfalls davon überzeugt, dass Putin den Donbass nicht in die RF integrieren – dafür den Zustand einer ukrainischen Konföderation anstreben wird. Was anderes kann Russland gar nicht stemmen ohne den vorhandenen Wohlstand zu gefährden. Dafür ist das Donezbecken zu groß.

    Ich wundere mich immer wieder wie oft gerade in Foren in den Kategorien des 19. und frühen 20igsten Jahrhunderts denken. Landnahmen sind doch in einer globalisierten Welt nicht mehr up to date. Es geht doch vorrangig um Interessen.

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