Klamauk aus Lukaland

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  • #22794
    Andreas
    755 Beiträge

    In Orginaltext steht es genau so.

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    #22802
    MiMo
    467 Beiträge

    Heute nur noch 163 BYR für einen RUR – das wird dann wohl erst mal der „Tiefpunkt“ gewesen sein. Für morgen wird ja ein Kurs von 184 BYR angegeben.

    Ich frage mich allerdings, wie lange sich Putin durch solche Meldungen noch auf die Füße treten lässt:

    http://deu.belta.by/all_news/president/Lukaschenko-fordert-von-Regierung-Abwicklung-des-Zahlungsverkehrs-mit-Russland-in-Fremdwahrung_i_76600.html

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    #22803
    Andreas
    755 Beiträge

    [quote=“MiMo“ post=23339]
    Ich frage mich allerdings, wie lange sich Putin durch solche Meldungen noch auf die Füße treten lässt:

    http://deu.belta.by/all_news/president/Lukaschenko-fordert-von-Regierung-Abwicklung-des-Zahlungsverkehrs-mit-Russland-in-Fremdwahrung_i_76600.html%5B/quote%5D

    Warum das denn??? Belarus ist ja ein eigenständiger Staat und AL tut halt alles um seine Wirtschaft zu schützen. Recht hat er!!

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    #22809
    MiMo
    467 Beiträge

    [quote=“Andreas“ post=23340]
    Belarus ist ja ein eigenständiger Staat und AL tut halt alles um seine Wirtschaft zu schützen. [/quote]

    Völlig klar – aber Belarus hat sich ja entschlossen, der EAWU nebst Zollunion beizutreten und dazu auch entsprechende Verträge unterzeichnet. Sich jetzt zu überlegen, die Warenströme INNERHALB dieser Vertragsstaaten mit irgendeiner Währung von außerhalb abzurechnen, wäre schon „ungewöhnlich“, in der gegenwärtigen Situation dann ausgerechnet Euro und Dollar zu nennen, ist in meinen Augen „frech“ (mindestens!). Dann kann man die Zollunion auch gleich kündigen. Und spätestens dann würde sich zeigen, wie „eigenständig“ Weißrussland tatsächlich ist.

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    #22810
    MiMo
    467 Beiträge

    [b]Riot police called to shoppers at 5th Element store
    [/b]
    http://www.charter97.org/en/news/2014/12/20/131682/

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    #22812
    Andreas
    755 Beiträge

    [quote=“MiMo“ post=23346][quote=“Andreas“ post=23340]
    Belarus ist ja ein eigenständiger Staat und AL tut halt alles um seine Wirtschaft zu schützen. [/quote]

    Völlig klar – aber Belarus hat sich ja entschlossen, der EAWU nebst Zollunion beizutreten und dazu auch entsprechende Verträge unterzeichnet. Sich jetzt zu überlegen, die Warenströme INNERHALB dieser Vertragsstaaten mit irgendeiner Währung von außerhalb abzurechnen, wäre schon „ungewöhnlich“, in der gegenwärtigen Situation dann ausgerechnet Euro und Dollar zu nennen, ist in meinen Augen „frech“ (mindestens!). Dann kann man die Zollunion auch gleich kündigen. Und spätestens dann würde sich zeigen, wie „eigenständig“ Weißrussland tatsächlich ist.[/quote]

    Was die Zahlung in Fremdwährungen betrifft gebe ich dir absolut recht.
    Aber nur weil ein Partner „Mist“ baut, sollten die anderen nicht darunter leiden.

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    #22834
    Andreas
    755 Beiträge

    [b][size=4]Regierungsumbildung in Weißrussland Lukaschenko feuert Ministerpräsidenten [/size][/b]

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Regierungschef Michail Mjasnikowitsch, einige Minister und die Chefin der Zentralbank entlassen. Neuer Ministerpräsident werde der bisherige Stabschef Andrej Kobjakow, erklärte das Präsidialamt. Es handelt es sich um die tiefgreifendste Kabinettsumbildung seit dem Jahr 2010. Gründe für die Entlassungen wurden nicht genannt.

    weiter auf: http://www.tagesschau.de/ausland/weissrussland-101.html

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    #22836
    Belarusofil
    155 Beiträge

    „Was die Zahlung in Fremdwährungen betrifft gebe ich dir absolut recht“.
    Wenn Wladimir Wladimirowitsch Zahlung von Energieträger aus der RF durch Belarus in US-Dollar verlangt, scheint mir dies identisch: Belarus müsste dies entweder in Russ. Rubel oder in eigener Währung – weißruss. Rubel – erledigen können.
    Dafür hat dann Aleksandr Grigorewitsch bestimmt auch das Recht, für Ware aus Belarus Zahlung aus der RF in US-Dollar (oder Euro) zu verlangen. Gleiches Recht für Alle, würde ich sagen. Oder heißt es, wie wir in Österreich zu sagen pflegen: Alle sind gleich, nur manche sind gleicher??

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    #22848
    Alex
    523 Beiträge

    [quote=“Belarusofil“ post=23373]“Was die Zahlung in Fremdwährungen betrifft gebe ich dir absolut recht“.
    Wenn Wladimir Wladimirowitsch Zahlung von Energieträger aus der RF durch Belarus in US-Dollar verlangt, scheint mir dies identisch: Belarus müsste dies entweder in Russ. Rubel oder in eigener Währung – weißruss. Rubel – erledigen können.
    Dafür hat dann Aleksandr Grigorewitsch bestimmt auch das Recht, für Ware aus Belarus Zahlung aus der RF in US-Dollar (oder Euro) zu verlangen. Gleiches Recht für Alle, würde ich sagen. Oder heißt es, wie wir in Österreich zu sagen pflegen: Alle sind gleich, nur manche sind gleicher??[/quote]
    Wir nehmen nur cash und zwar ausschließlich in der Währung des Feindes…

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    #22864
    MiMo
    467 Beiträge

    So, so, ….

    http://deu.belta.by/all_news/society/Belarussischer-Botschafter-nimmt-an-Trauermarsch-fur-die-Terroropfer-in-Paris-teil_i_76895.html
    MINSK, 10. Januar (BelTA) – Der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter der Republik Belarus in Frankreich, Pawel Latuschko, will am Sonntag, dem 11. Januar, an einem Solidaritätsmarsch für die Opfer der islamistischen Terrorattacken in Paris teilnehmen. Das teilte Außenamtssprecher Dmitri Mirontschik der Telegraphenagentur BelTA mit.
    „Belarus verurteilt entschieden und nachdrücklich jede Form von Terrorgewalt. Unser Staat wird beim Solidaritätsmarsch am 11. Januar durch den Botschafter Pawel Latuschko präsentiert werden“, so Mirontschik.“

    Vielleicht hat der Botschafter ja auch die Gelegenheit genutzt, sich mit Andrei Sannikau zu treffen:
    http://www.charter97.org/en/news/2015/1/12/134821/
    At least 1.5 million people, including the EU leaders, marched in anti-terrorism rally in France. Andrei Sannikau, the leader of the civil campaign „European Belarus“, a former political prisoner and the candidate for the presidency in 2010, was among those marching.

    The politician was interviewed by charter97.org […]
    -This is a European protest against violence, terrorism, held not only for freedom of the press but also for freedom of citizens and States. I always asked to show solidarity with freedom fighters in Belarus. We must also express solidarity when tragedies of this scale happen in other countries.
    […]
    – The most important issue now is to advocate the press. And this is the joint not only in Paris, but also in Belarusian armour. Therefore, I’m here today with Aleh Biabenin (the founder of charter97.org-editor’s note), who was killed on the eve of the presidential elections in 2010. That was one of the reasons why I arrived in Paris.

    Wäre doch sicher ein interessantes Gespräch über Meinungsfreiheit, Pressefreiheit etc in Weißrussland geworden …

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    #22865
    robert
    129 Beiträge

    Ist schon interessant, wenn bei einer solchen Demo fuer Pressefreiheit in der ersten Reihe
    gerade die meisten Praesidenten mitlaufen, in deren Staaten es eine einheitliche Staatspresse und Staatsfunk gibt, und die mitverantwortlich fuer 100 Tsd. Tote und Mio. Vertriebenen sind.

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    #22866
    peter09
    390 Beiträge

    [quote=“robert“ post=23405]Ist schon interessant, wenn bei einer solchen Demo fuer Pressefreiheit in der ersten Reihe
    gerade die meisten Praesidenten mitlaufen, in deren Staaten es eine einheitliche Staatspresse und Staatsfunk gibt, und die mitverantwortlich fuer 100 Tsd. Tote und Mio. Vertriebenen sind.[/quote]

    Also offiziell war das keine Demo für Pressefreiheit, sondern ein „Solidaritätsmarsch für die Opfer“.
    Inhaltlich gebe ich Dir recht – aber das läuft dann ja auf ein Demonstrationsverbot für Politiker aller Staaten hinaus ….
    die meisten haben jede Menge auf dem „Kerbholz“, die übrigen machen jede Menge Geschäfte mit eben diesen.

    In der Realität lasssen sich aber leider die Politiker (egal wo) nichts verbieten, sondern verbieten ihrerseits Demos (z. B. Russland) oder wollen den Bürgern (ihm Rahmen der sogenannten „Political Correctness“) vorschreiben, wofür oder wogegegen sie zu demonstrieren haben (z.B. Deutschland).

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    #22867
    robert
    129 Beiträge
    #22913
    MiMo
    467 Beiträge

    Beim Lesen der Überschrift

    Lukashenka to Ukrainians: Crimea is not your land
    http://www.charter97.org/en/news/2015/1/29/137464/

    habe ich zuerst noch gedacht: Na gut, was soll er auch anderes sagen. Aber beim Lesen seiner „Begründung“ wäre mir fast die Kaffeetasse aus der Hand gefallen:

    Continuing the topic of Crimea, he noted that he does not understand why Russia is being “pecked” for it. “Is Russia guilty of it? Probably, yes to a certain extent… My position on Crimea is well-known,” the president said. [b]“If it is your (Ukrainian – “Interfax”) land, you should have been fighting for it. As you have not been fighting, it is not your land,” [/b]the Belarusian leader added.

    Wenn die Ukraine also Russland den Krieg erklärt hätte, wäre die Krim ukrainisch ….. und so halt nicht. Darauf muss man erst einmal kommen.

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    #22996
    MiMo
    467 Beiträge

    http://deu.belta.by/all_news/president/Lukaschenko-Geschichtsfalschung-und-Revision-der-Kriegsergebnisse-von-1939-1945-sind-unzulassig_i_77888.html

    Lustig, Lukaschenko sorgt sich um Geschichtsfälschung und lässt schreiben:

    „Unsere Geschichtswissenschaftler arbeiten sehr aktiv daran, eine wirksame Barriere gegen Revisionismus und Geschichtsfälschung zu bilden und historische Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg zu schützen. Besonders in der letzten Zeit müssen wir uns dieser Herausforderung stellen. Wer könnte denken, dass im gemeinsamen Raum der Ex-Sowjetunion, deren Völker und Nationen vor 70 Jahren Schulter an Schulter gegen[b] einen [/b]Feind gekämpft haben,

    Nun, wenn die Rote Armee nur gegen „einen“ Feind (das wahr ja wohl Deutschland) gekämpft hat, wie steht denn die weißrussische Geschichts“schreibung“ zur polnischen Sicht der Dinge?

    https://www.ww2.pl/,Die,Verteidigung,Polens,in,1939,35.html

    „Bis zum Kriegsausbruch hat die polnische Armee fast eine Million Soldaten mobilisiert, 2.800 Geschütze, 500 Panzer und 400 Kampfflugzeuge.[b] Auf deutscher Seite [/b]kamen am 1. September im Krieg gegen Polen über 1,5 Millionen Soldaten, 9.000 Geschütze, 2.500 Panzer und knapp 2.000 Kampfflugzeuge zum Einsatz.[b] Die Rote Armee begann die Kampfhandlungen[/b] mit 620.000 Soldaten, 4.700 Panzern und 3.200 Kampfflugzeugen. Trotz der erdrückenden Überlegenheit[b] der Angreifer [/b]und der Notwendigkeit, sich[b] nach allen Seiten hin zu verteidigen[/b], kämpfte die polnische Armee 35 Tage lang. Warschau leistete bis zum 28. September Widerstand und die Garnison auf der Halbinsel Hela über einen Monat. Die letzte Schlacht gegen die deutschen Truppen fand am 5. Oktober statt.
    Die polnischen Verluste (Gefallene, Verschollene)[b] im Kampf mit den Deutschen [/b]betrugen rund 70.000 Soldaten. In Gefangenschaft gerieten 420.000 Soldaten. Die Verluste [b]im Kampf mit der Roten Armee [/b]beliefen sich auf 6.000 bis 7.000 Gefallene und Verschollene. Rund 250.000 gerieten in Gefangenschaft.[b] Nahezu alle Offiziere, die sich darunter befanden, wurden auf Befehl Stalins im Frühjahr 1940 in Katyń, Charkow und Twer ermordet[/b]. Obwohl die polnische Armee angesichts der Untätigkeit der Alliierten auf verlorenem Posten stand, hat sie [b]den Gegnern [/b]empfindliche Verluste zugefügt: rund[b] 14.000 deutsche Soldaten [/b]sind gefallen oder blieben verschollen, 674 deutsche Panzer und 319 gepanzerte Wagen wurden vernichtet oder erheblich beschädigt, 230 Kampfflugzeuge wurden abgeschossen; [b]die Rote Armee verlor rund 2.500 Soldaten [/b](Gefallene und Verschollene), 150 Kampfwagen und 20 Flugzeuge.“

    Irgendwie scheinen die Polen beim Spiel „böses Deutschland – ruhmreiche Rote Armee“ nicht mitzuspielen. Aber dass Lukaschenko die Kriegs“ergebnisse“ nicht revidieren möchte ist natürlich klar. Bis zum russischen Überfall war Brest schließlich …… richtig, polnisch!

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