Ist „LUKA“ jetzt katholisch oder über den ,un‘ Sinn von Sanktionen?

Foren Politik Ist „LUKA“ jetzt katholisch oder über den ,un‘ Sinn von Sanktionen?
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  • #13135
    Grodno
    451 Beiträge

    Die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite hat sich gegen die Verhängung von Wirtschaftssanktionen gegen das benachbarte Weißrussland ausgesprochen.

    „Ich lehne Sanktionen gegen den Staat selbst wie auch gegen einzelne Unternehmen, deren Aktivitäten sich unmittelbar auf die Haushalteinnahmen auswirken, kategorisch ab“, sagte sie am Montag auf einer Pressekonferenz in der Hauptstadt Vilnius. Derartige Sanktionen kämen jetzt angesichts der ohnehin schon komplizierten ökonomischen Lage im Land einem Schlag unter der Gürtellinie gleich.

    Die Länder der Europäischen Union werden ihre Botschafter aus Weißrussland zurückrufen.

    So reagierte Brüssel, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf nicht genannte „diplomatische Quellen“ meldete. Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, sprach von „feindseligem Handeln“ Weißrusslands.

    Zuvor hatte Minsk als Antwort auf die von der EU gegen Weißrussland verschärften Sanktionen angekündigt, seinen EU-Botschafter und den Botschafter in Polen zurückzurufen. Wie das weißrussische Außenamt mitteilte, wurde zugleich dem Chef der EU-Repräsentanz und dem polnischen Botschafter in Minsk empfohlen, „zu Konsultationen in die Heimat zu reisen“. „Weißrussland wird Amtsträgern der Europäischen Union, die zur Verhängung der Sanktionen gegen Minsk beigetragen haben, die Einreise in die Republik verweigern“, heißt es in einer in Minsk veröffentlichten Mitteilung von Ministeriumssprecher Andrej Sawinych.

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erhofft sich mehr Beistand von der katholischen Kirche beim Schutz der weißrussischen Interessen im Westen.

    „Wir erwarten mehr von der katholischen Kirche und von Papst Benedikt XVI. beim Schutz unserer Interessen, insbesondere im Westen“, sagte Lukaschenko am Montag in Minsk bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für christliche Einheit, Kardinal Kurt Koch.

    Minsk könne die Politik, die westliche Staaten gegenüber Weißrussland betreiben, nicht akzeptieren, äußerte Lukaschenko weiter. Er nannte in diesem Zusammenhang die von westlichen Ländern verhängten Sanktionen gegen weißrussische Unternehmen und das Einreiseverbot für einzelne weißrussische Politiker und Beamte.

    „Das ist nicht normal. Wir möchten mit einer aktiveren Position der katholischen Kirche in diesem Bereich rechnen. Denn die Kirche ist das gerechteste friedensstiftende Institut in dieser ungerechten Welt“, so Lukaschenko. „Wir möchten sehr, dass die Kirche ihr Wort zum Schutz der Gerechtigkeit sagt.“

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    #13136
    GroM
    4243 Beiträge
    #13143
    Grodno
    451 Beiträge

    Wer wissen will wer auf der „Black List“ steht, folgenden Link TUT.BY, dass nenne ich Offenheit – würde es in Deutschland nie geben, trotz Bildzeitung! -tonque Für alle nicht Russisch-Kundigen, dass sind die Personen welchen nicht in die EU dürfen!

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    #13185
    knopfimohr
    244 Beiträge

    Selbst wenn die Bildzeitung was geschrieben hätte:

    Die Nachricht ist hier keine. Außer Luka kennt hier mit ganz wenigen Ausnahmen keiner einen anderen belarussischen Politiker. Unbekannte ohne ein wirklich ergreifendes Schicksal und dazu Ausländer – heißt als Opfer oder Täter eines Verbrechens – geben aber ebenso wenig eine Nachricht wie umfallende Reissäcke. Außer sie sind so blöd und fressen lebende Käfer im Dschugel, lassen sich wochenlang in Kisten einsperren oder singen schräg wie eine Säge!

    Was anderes wäre es, wenn ein Minister vor Luka beschließen würde, alle Deutschen in BY einzusperren UND gleich mal wahllos 20 einsperrt.

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    #13501
    George
    24 Beiträge

    Brüssel verschärfte seine Sanktionen und der EU-Botschafter Wladimir Tschischow sagte am donnerstag im Staatsfernsehen Rossija-24:

    Solche Strafmaßnahmen würden auch die Interessen Russlands berühren und könnten deshalb von Moskau nicht unberücksichtigt bleiben. Die EU-Außenminster wollen an diesem Freitag in Brüssel unter anderem über neue Sanktionen gegen Weißrussland beraten.
    Russland und Weißrussland sind noch immer verbunden

    Die Strafmaßnahmen verfolgten nur das Ziel eines Regimewechsels, kritisierte Tschischow. Er habe die EU-Partner mehrfach und deutlich gewarnt, dass solche Schritte auch Russland betreffen würden, weil beide Wirtschaften eng miteinander verbunden seien. Die Zusammenarbeit beider Länder in der neuen Zollunion sei auf die Gründung einer Eurasischen Wirtschaftsunion ausgerichtet.

    also heute tagte ja die europ.union um über sanktionen zu reden …hier sind mal n paar links dazu fals es einen interessiert:

    hier etwas vor der eu-sanktionskiste:

    http://germany.mfa.gov.by/de/news/~page__m12=1~news__m12=600262

    hier danach:

    http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Europa/Aktuell/120323-RfAB-node.html

    http://germany.mfa.gov.by/de/news/~page__m12=1~news__m12=600264

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,823432,00.html

    http://www.focus.de/politik/ausland/eu-eu-verschaerft-sanktionen-gegen-weissrussland-und-iran_aid_727183.html

    sind ja nur „normale“ nachrichten-internet seiten… viell.hat jem. andere interessante zb wie russl.oder belarus drauf reagieren …

    lg george

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    #13502
    per
    112 Beiträge
    #13503
    Econom
    179 Beiträge

    Die diplomatische Eiszeit ist im vollen Gange

    http://german.ruvr.ru/2012_03_23/69409183/

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    #13504
    GroM
    4243 Beiträge

    Ich habe nachgedacht….

    Belarus könnte für die EU wichtig sein, weil es die Lücke im Wirtschaftsraum nach Russland schliessen würde.

    Aber so wie sich die Sache entwickelt, wird da wohl nix draus werden.

    Aber wie wichtig ist das wirklich?

    Ist doch eigentlich vollkommen egal, ob sich BY nach EU orientiert, oder ob sich Putin BY einverleibt.

    Die direkte Grenze von EU und RU wird sich vergrößern, egal wie.

    Von daher ist BY für die EU vollkommen unwichtig.

    BY hat auch weder Erdöl noch Erdgas, von daher ist es für die ganze Welt unwichtig.

    Und um als Faktor für die Vergrößerung des europäischen Wirtschaftsraums wichtig zu sein, dazu ist BY einfach zu klein.

    Kini

    0
    #13505
    GroM
    4243 Beiträge

    Hi Kini !

    Das glaube ich nicht ! Was liegt/lag der EU an Ungarn, Polen, Rumänien etc ?

    1) Billige Arbeitskräfte

    2) Absatzmarkt für Lidl, Aldi & Co., später für Nokia etc. mit EU Förderung.

    3) Abhängig ( finanziell wie bei Griechenland) machen eines neuen Staates von der EU und den dominierenden Staaten De, Fr etc.

    und

    4)Damit verbilligten Kauf dessen Waren ( in BY Erdölprodukte, Gas etc).

    Gruß Peter

    0
    #13508
    per
    112 Beiträge

    nicht zu vergessen die geostrategische lage von belarus.
    belarus hat die längste außengrenze zur eu.
    da hat man die möglichkeit viel nicht kontrollieren was in die eu kommt.
    aber so ist das eben mit untergehenden diktaturen (brüssel), die klammern sich an jede sanktionsmöglichkeit und sei sie noch so sinnlos. damit schießt man sich selbst ins knie.

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    #13510
    GroM
    4243 Beiträge

    @per:
    Genau diese „geostrategische“ Lage von BY hab ich angesprochen.

    Die ist vollkommen nutzlos, weil es egal ist, ob sich die EU in Richtung Russland ausdehnt, oder ob sich Russland in Richtung EU ausdehnt. Es wird neue direkte Grenzen geben.

    und @belarus2:

    Deutschland und Frankreich haben genügend Staaten, in die sie Geld pumpen müssen. da muß nicht zwangsläufig noch einer dazu kommen.

    Die EU kann es sich leisten, Bedingungen zum Beitritt aufzustellen, siehe Kroatien.

    Kini

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    #13512
    GroM
    4243 Beiträge

    @Kini

    Trotzdem. Die EU und dabei vor alllem De. braucht dringend neue Absatzmärkte, und die am besten direkt vor der Haustür.

    Und in der Praxis wird’s auch schon gemacht, nur 1 Bsp.:

    Henkel liefert nach Belarus jede Menge Waschmittel (Persil & Co.) und Baumaterialien (Ceresit & Co.). Allerdings nicht aus De sondern über A.

    Oder mal hier lesen wie doppelzüngig die Politik in De ist !

    http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/383016/

    Gruß Peter

    0
    #13513
    Stephan
    270 Beiträge

    Vielleicht kann mir ja mal jemand erklären, wozu Lidl und Aldi eine EU brauchen, um in einem Land Filialen zu haben. Im Rest der Welt brauchen sie das ja nicht, wozu dann in Belarus?

    Das ist wirklich ein skurriles Argument für die Sanktionen, auf sowas wäre ich nie gekommen. Familien Schwarz und Albrecht zwingen den Rest der Welt zu Sanktionen gegen BY, um dort lausige 9 Millionen Menschen mit Keksen und Butter zu versorgen. 😀

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    #13514
    GroM
    4243 Beiträge

    für die neue Weltordnung wichtig
    für Aldi und Co , Pharma , Medienbranche ,Absatzmärkte ,
    wichtig das dass kapitalistische Finanzsystem mitverdienen kann an Weissrussland , Börse usw
    strategisch für die Ausweitung der Nato sehr wichtig ,
    um Russland weiter zu umzingeln

    deswegen sind Putin und Lukaschenko genau die Richtigen
    an den Scxhaltstellen

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    #13515
    Stephan
    270 Beiträge

    Ein Absatzmarkt mit der Kaufkraft einer deutschen Kleinstadt, stimmt….dafür lohnt sich fast ein Krieg.

    Ist es nicht herrlich, dass wir hier derart unsere Meinungen austauschen können? -wink

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