Hochzeit in D mit Schengen Visa und anschließ. AE

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  • #20997
    Christian
    88 Beiträge

    Heiraten mit Schengen-Visum geht, haben wir 2013 auch gemacht.
    Danach hier bleiben geht definitiv nicht, aber da vertritt Mikael ja grundsätzlich eine andere Meinung. Das wird nicht klappen, nimm den einfachen Weg und halte Dich an die Vorgaben! Die Standesbeamtin wird aber sehr wohl das Visum sehen wollen um den legalen Aufenthalt festzustellen. Bedenke, das Du die Freigabe vom OLG abwarten musst – ein wenig dauert der Prozess von Anmeldung bis Heirat also schon…

    Die Anmeldung am Wohnort mit Schengen ist schwer – bei mir hats geklappt da die Sachbearbeiterin neu war und es nicht besser wusste. Am Zweitwohnsitz und im Anschluss hatten wir Rückfragen deswegen, es hätte keine Anmeldung durchgeführt werden dürfen bei unter 90 Tage Aufenthalt – wurde mir so von 3 Meldebehörden unterschiedlicher Kreise mitgeteilt.
    Die Anmeldung bei der Krankenkasse war mit Eheurkunde und Anmeldebestätigung möglich, eine AE war nicht notwendig – es war eine der großen mit 3 Buchstaben.

    Würde euch dennoch empfehlen den Standard Prozess einzuhalten:
    – heiraten mit Schengen
    – ausreisen
    – nationales Visum beantragen, ob ihr A1 benötigt weiss ich nicht; kenne Fälle wo das Zertifikat bei fliessend sprechenden angefordert wurde
    – Krankenversicherung für die paar Tage kaufen, kostet ja nix …
    – einreisen mit Visum
    – zur Meldebehörde
    – zur ABH AE beantragen für 3 Jahre – werdet aber vermutlich weniger bekommen
    – zur Krankenkasse

    Danache evtl zum auferlegtem Integrationskurs, das müsst ihr mit der ABH abstimmen ob es notwendig ist.

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    #21000
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“Christian“ post=21502]Heiraten mit Schengen-Visum geht, haben wir 2013 auch gemacht.Danach hier bleiben geht definitiv nicht, aber da vertritt Mikael ja grundsätzlich eine andere Meinung. [/quote]Das hat nichts mit einer Meinung zu tun, sondern so ist die Rechtslage . Und dort steht :[b] Ist der Grund für einen Aufenthaltstitel im Inland entstanden[/b] ( und das ist es ja , wenn in D. geheiratet wurde ) [b]dann ist eine AE zu erteilen[/b] . Das die ABH´s daraus einen Zirkus machen und drohen und die meisten Leute einknicken, dafür kann ich nichts . Diejenigen die hart bleiben, bekommen am Ende die AE . ( Bei Eheschließung in D. )

    Das gleiche gilt für die erste AE . Im Gesetz steht : [b]die AE ist in der Regel für 3 Jahre zu erteilen[/b]. Wenn die Leute keinen Einspruch einlegen, wenn sie nur 1 oder zwei Jahre bekommen dafür kann ich auch nichts . Ich sage nur wie es im Gesetz steht, und das sich die Behörden in der Regel einen Schei** ums Gesetz scheren, besonders in der achse des Bösen . ( Sachsen, BW und Bayern )

    Wie gesagt , ist es mir egal wie die Leute sich verhalten und was sie machen. Nur eins ist klar : Je mehr sich die Leute gefallen lassen, desto mehr denken die vom Amt das es richtig ist was sie machen . Gesetz hin Gesetz her .

    Michael

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    #21001
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“David“ post=21499]Die rücken ihr Kärtchen wahrscheinlich nur mit AE heraus, weil erst damit Versicherungspflicht gegeben ist – §5 (11) SGB V. War bei uns jedenfalls so. Versuch macht kluch…[/quote]Ich wollte jetzt nicht den ganzen Text durchlesen, aber ich habe nix von AE gefunden . Selbst wenn, auch ein Visum ist eine AE . Der Wohnsitz ist Deutschland : Nachweis Meldeauszug. Der Ehemann ist Pflichtversichert : Nachweis der Ehe und Pflichtversicherung .

    Also ich sehe da keinen Grund, das Kärtchen abzulehnen . Wenn dann sollen sie es schriftlich begründen. Das können die nicht, und damit ist die Sache doch gegessen .

    Michael

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    #21004
    David
    23 Beiträge

    [quote=“mikael321″ post=21506]Ich wollte jetzt nicht den ganzen Text durchlesen, aber ich habe nix von AE gefunden .[/quote]
    Naja, soo lang ist der Absatz zwar nicht… -wink

    [quote](11) Ausländer, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Union, Angehörige eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Staatsangehörige der Schweiz sind, werden von der Versicherungspflicht nach Absatz 1 Nr. 13 erfasst, wenn sie [b]eine Niederlassungserlaubnis oder eine Aufenthaltserlaubnis mit einer Befristung auf mehr als zwölf Monate[/b] nach dem Aufenthaltsgesetz besitzen und für die Erteilung dieser Aufenthaltstitel keine Verpflichtung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 des Aufenthaltsgesetzes besteht. […][/quote]

    … aber auf dies als „Begründung“ zur Ablehnung einer [b]Familienversicherung[/b] fällt man auch nur herein, wenn man Familienversicherung und Versicherungspflicht (darum geht im o.g. §) durcheinander wirft. Die Frage nach Letzterer stellt sich ja erst, wenn die Familienversicherung nicht möglich ist und es darum geht, ob eine GKV jemanden aufnehmen muss. Du hast deshalb natürlich recht – Familienversicherung = Meldebescheinigung als Beleg für den gewöhnlichen Aufenthalt sollte reichen.

    Da haben wir wohl nicht hartnäckig genug nachgehakt. Laut Versicherungsnachweis war die Familienversicherung dann aber ab Datum der Anmeldung gültig, obwohl meine Frau Ihre Karte erst nach Bestätigung der AE erhalten hat. Und spätestens hier blicke ich nicht mehr durch… -wink

    Egal, das ist lange her und war hier gar nicht gefragt. Aber vielleicht betrifft das ja jemandem irgendwann.

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    #22663
    Jost
    9 Beiträge

    Im Gegenteil – ich bin verwundert – Verpflichtungserklärung und Krankenversicherung gelten bis 14.02.2015 – Visum erteilt für Mehrfacheinreise – 45 Tage bis 12.05.2015!
    Verstehe es wer will. 🙂

    Anruf bei der Ausländerbehörde – Hochzeit mit Besuchervisum – Probleme???
    Aussage – Es ist ja nicht die feine englische Art, aber was sollen wir machen? Sie sind Deutscher? Ich wünsche ihnen viel Glück und Erfolg. Wir sehen uns dann zum Antrag für die Aufenthaltserlaubnis.

    Irgendwie habe ich mir hier beim Lesen 3 Monate den Kopf zerbrochen- aber es läuft wie geschnitten Brot ohne Probleme.

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    #22884
    Jost
    9 Beiträge

    [quote=“mikael321″ post=21505][quote=“Christian“ post=21502]Heiraten mit Schengen-Visum geht, haben wir 2013 auch gemacht.Danach hier bleiben geht definitiv nicht, aber da vertritt Mikael ja grundsätzlich eine andere Meinung. [/quote]Das hat nichts mit einer Meinung zu tun, sondern so ist die Rechtslage .

    Michael[/quote]

    Hallo. da hier viel darüber gestritten wird, meine Erfahrung dazu vom Dezember 2014:

    Hochzeit in Deutschland, nach dem Standesamt sofort zur Meldestelle und Meldebescheinigung, danach Ausländerbehörde.
    Aussage Ausländerbehörde: muss zurück. Ich sage: Nein!
    Einige Versuche zu unterstellen, dass die Einreise mit dem Tourist – Visum ja mit der Absicht der Hochzeit erfolgte: Ich sage Nein!, wollten 2015 heiraten, da Papiere vom OLG schon nach 2 Wochen vorlagen Hochzeit sofort.

    Ergebnis: Da noch kein A1 vorhanden, Fiktionsbescheinigung für 6 Monate mit der Auflage in dieser Zeit Sprachkurse A1 bis B1 sowie Integrationskurs. ( Auch noch Geld vom Staat dafür )

    Also, Nichts mit zurück, auf europäisches Recht beharren und nicht beeinflussen lassen.

    Beste Grüße

    Nachtrag: Familienversicherung bei der Krankenkasse, ebenfalls 0 Probleme und sofort rückwirkend auf den Tag der Eheschließung.

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    #22885
    Jost
    9 Beiträge

    Also nochmal die Reihenfolge:

    – Einreisen mit Schengen
    – Hochzeit bei einem deutschen Standesamt
    – Wohnsitz bei der Meldebehörde registrieren ( Meldebescheinigung )
    – Ausländerbehörde: A1 vorhanden = AE sofort; A1 nicht vorhanden = Fiktionsbescheinigung mit Auflagen
    – Krankenkasse kontaktieren, Unterlagen Eheurkunde, Meldebescheinigung

    -= Fertig und Freuen 🙂

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    #22887
    MiMo
    467 Beiträge

    [quote=“Jost“ post=23425]
    -= Fertig und Freuen :)[/quote]

    Oder mit einem Kater aufwachen! Ihr Post würde bedeuten, dass ein nationales Visum zur Eheschließung überflüssig geworden wäre. Scheint aber nicht so zu sein, wovon man sich leicht auf der Homepage der Botschaft überzeugen kann:

    „Merkblatt für die Beantragung eines Visums
    zur Eheschließung und anschließender Wohnsitznahme in Deutschland
    Dieses Merkblatt richtet sich an Personen, [b]die beabsichtigen in Deutschland die Ehe zu schließen und sodann
    gemeinsam mit ihren Ehegatten in Deutschland zu leben[/b].“

    Wer mit „Schengen“ einreist, müsste dies also tun, OHNE schon bei Antragstellung die Absicht gehabt zu haben, in Deutschland zu heiraten und diese Absicht dürfte erst WÄHREND des Aufenthaltes in Deutschland entstanden sein.

    Das KANN gutgehen, muss es aber nicht ….. Daher halte ich den vorangegangenen Post mit Blick auf Personen, die sich hier informieren, in seiner Verkürzung für reichlich fahrlässig.

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    #22888
    Thomas
    32 Beiträge

    Welchen Vorteil sollte diese Vorgehensweise haben?
    Um bei einem deutschen Standesamt zu heiraten sind geneu die gleichen Dokumente , inkl. Apostile und Übersetzung erforderlich wie wenn du zur Eheschließung einreist. Da es einige Zeit in Anspruch nimmt die Dokumente zu besorgen kann man auch einen Visumantrag zur Eheschließung stellen, am besten schon in Absprache mit der AE Behörde.
    Ich kann nur sagen das es bei uns keinerlei Probleme gab.
    Thomas

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    #22890
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“Thomas“ post=23428]Welchen Vorteil sollte diese Vorgehensweise haben?
    Um bei einem deutschen Standesamt zu heiraten sind geneu die gleichen Dokumente , inkl. Apostile und Übersetzung erforderlich wie wenn du zur Eheschließung einreist. [/quote]In der Regel hast du noch die Botschaft dazwischen . Die verlangsamt die Sache , manchmal auch gewaltig . Die schreiben immer was von 3 Monaten, nach vollständigen Antragseingang . Und damit bewegen sie sich an der Grenze des gesetzlich erlaubten .

    Michael

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    #22891
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“MiMo“ post=23427]Ihr Post würde bedeuten, dass ein nationales Visum zur Eheschließung überflüssig geworden wäre. [/quote]Ist ja auch völliger Schwachsinn . Begründung ist das mit dem nationalen Visum der Ausländerzufluss geregelt werden soll. Nur bei Eheschließung mit einem Deutschen gibt es einen Rechtsanspruch auf eine AE . Und damit gibt es nichts zu steuern .

    Unwirtschaftlich ist die Sache auch noch . Die Botschaft wird in einen Verwaltungsakt involviert, für die ausschließlich die Ausländerbehörde vor Ort Zuständig ist . Wozu ? Keine Ahnung ?

    Sprachtest ist der gleiche Schwachsinn . Das Gesetz dazu hat inzwischen so viele Ausnahmen , das Quasi nur noch Ehepartner von Deutschen die nicht aus der EU stammen, den machen müssen .

    Michael

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    #22902
    Jens
    5 Beiträge

    Bekommt man nach Visumsantrag, die Unterlagen zurück um sie beim Standesam vorzulegen oder wie läuft das ab?

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    #22903
    mikael321
    2337 Beiträge

    Ach ja ganz vergessen :

    2 Foren Teilnehmer haben in den letzten 3 Monaten mit Schengen in Deutschland geheiratet .

    Einer in Bottrop : ABH verweigert AE die Sache geht jetzt an VG

    Einer in Düsseldorf : AE innerhalb 2 Wochen erteilt

    Also selbst im selben Bundesland und nur 30 km auseinander , und völlig unterschiedliche Reaktionen !

    Michael

    PS: Die Hochzeit an sich, war überhaupt ken Problem. ( Wie sollte es auch )

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    #22905
    Jost
    9 Beiträge

    Hallo,

    es war nicht meine Absicht die Diskussion noch anzuheizen, sondern die persönliche Erfahrung zu schildern.
    Fakt ist:
    – das Visum zur Schließung der Ehe bedeutet mehr Zeit und Aufwand als die notwendigen Papiere in Deutschland einzureichen und mit einem Tourist – Visum zu heiraten.

    – Es ist nun mal nicht verboten, in der EU mit einem Tourist Visum zu heiraten – Im Visum steht nicht Arbeiten – und Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt.

    – Mit dem Vorsatz eingereist – Visum missbraucht??? Was kann ich dafür, wenn das OLG die Unterlagen nach 2 Wochen bearbeitet hat und nicht wie geplant nach 3 Monaten??? Wenn also meine Frau in Deutschland ist, wir die Unterlagen eingereicht haben um das Heiratsvisum zu beantragen, aber nach 2 Wochen kommt der Anruf, dass die Unterlagen vorliegen, welcher, sorry ( Idiot ), Mann schickt dann seine Zukünftige nach Hause ( Belarus ) zurück und bleibt 3 Monate weiter allein???

    Schönen Sonntag

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    #22908
    Uwe
    7 Beiträge

    Wir wollen mit Schengen in der CZ heiraten, wie ihr wisst im März, haben aber A1 bis dahin nicht. Ist es ratsam das wir meine Frau hier ihren Wohnsitz nimmt bevor wir dann den Antrag auf Familienzusammenführung stellen?

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