Erfahrungen beim nationalen Visum

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  • #19677
    Pittiplatsch
    38 Beiträge

    Hallo Leute,

    nach Hochzeit und Hochzeitsfeier steht für meine Frau und mich jetzt die Aufgabe das nationale Visum bei der deutschen Botschaft in Minsk für den Ehegattennachzug zu beantragen.
    Die Unterlagen, die ich laut Merkblatt besorgen sollte, liegen vor. Die Heiratsurkunde (aus Dänemark) hat eine Apostille und wird in dieser Woche übersetzt. Damit sollten dann alle Unterlagen für das Visum vorliegen.
    Da meine Frau Diplomlehrerin Deutsch/ Englisch ist, wurde ihr am Telefon gesagt, dass sie den A1-Kurs nicht benötigt, sondern ihr Diplom (übersetzt) zum Visaantrag einreichen soll. Ist es sinnvoll/ notwendig für das Diplom eine Apostille zu machen. Kann das bei der Botschaft bzw. in Deutschland von Vorteil sein?
    Wer hat Erfahrungen mit dem nationalen Visa für Ehegattennachzug? Was ist zu beachten? Gibt es versteckte Fallen?
    Nachdem meine Frau Erfahrungsberichte (aus Russland) gelesen hat, in denen geschildert wurde, wie versucht wurde eine mögliche Scheinehe aufzudecken, ist sie sehr verunsichert und befürchtet, dass die Botschaft sich bei mir telefonisch erkundigen könnte. Weiterhin möchte sie für den Ernstfall meinen Mietvertrag, mein Gehaltschein, eine Kopie des Ausweises (zus. zum Pass) und eine Erklärung meiner Krankenversicherung, dass sie in die Familienversicherung aufgenommen wird, vorlegen können.
    Ist das wirklich alles notwendig? Wie lief euer nationales Visum ab?

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    #19678
    Andreas
    755 Beiträge

    [quote=“Pittiplatsch“ post=20176]Hallo Leute,

    nach Hochzeit und Hochzeitsfeier steht für meine Frau und mich jetzt die Aufgabe das nationale Visum bei der deutschen Botschaft in Minsk für den Ehegattennachzug zu beantragen.
    Die Unterlagen, die ich laut Merkblatt besorgen sollte, liegen vor. Die Heiratsurkunde (aus Dänemark) hat eine Apostille und wird in dieser Woche übersetzt. Damit sollten dann alle Unterlagen für das Visum vorliegen.
    Da meine Frau Diplomlehrerin Deutsch/ Englisch ist, wurde ihr am Telefon gesagt, dass sie den A1-Kurs nicht benötigt, sondern ihr Diplom (übersetzt) zum Visaantrag einreichen soll. Ist es sinnvoll/ notwendig für das Diplom eine Apostille zu machen. Kann das bei der Botschaft bzw. in Deutschland von Vorteil sein?
    Wer hat Erfahrungen mit dem nationalen Visa für Ehegattennachzug? Was ist zu beachten? Gibt es versteckte Fallen?
    Nachdem meine Frau Erfahrungsberichte (aus Russland) gelesen hat, in denen geschildert wurde, wie versucht wurde eine mögliche Scheinehe aufzudecken, ist sie sehr verunsichert und befürchtet, dass die Botschaft sich bei mir telefonisch erkundigen könnte. Weiterhin möchte sie für den Ernstfall meinen Mietvertrag, mein Gehaltschein, eine Kopie des Ausweises (zus. zum Pass) und eine Erklärung meiner Krankenversicherung, dass sie in die Familienversicherung aufgenommen wird, vorlegen können.
    Ist das wirklich alles notwendig? Wie lief euer nationales Visum ab?[/quote]

    Die berühmten Flüsterparolen auf russischen Foren -woot du solltest deiner Frau verbieten da zu lesen -wink

    Die Unterlagen die sie für den „Ernstfall“ gerne hätte, musst du eh bei deiner ABH vorlegen wenn ihr die Familienzusammenführung beantragt.
    Sag ihr, das Sie mit den von der Botschaft angeforderten Unterlagen dort erscheinen soll. Sicher werden ihr einige Fragen gestellt aber die sind meist harmlos. Die Botschaft schickt das dann an deine ABH und du bekommst von dort eine Einladung nebst Aufforderung bestimmte Unterlagen vorzulegen.
    Du kannst aber auch schon im Vorfeld zur ABH gehen und damit das ganze etwas beschleunigen.
    Macht euch keine Sorgen, das klappt schon.

    Gruß
    Andreas

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    #19679
    Christian
    88 Beiträge

    Hab das ganze gerade hinter mir.

    Nimm nur die Unterlagen mit, die auf der Botschaftsseite im Merkblatt gelistet sind. Es wird 2 Interviews geben, eins zur Antragsabgabe und eins ein paar Stunden später mit einem deutschen Botschaftsmitarbeiter und der Frau, die bei Antragsabgabe den Fall angenommen hat. Es werden ähnliche Fragen gestellt.

    Das ganze dauert 2 mal 30 Minuten ca., dann war es bei uns erledigt. Ein paar Fragen zum Wie gehts weiter, Warum nach Deutschland, Woher kennt ihr euch usw. Ihr könnt euch auf die Frage einstellen, warum mit Schengen-Visum (und in Dänemark) geheiratet wurde und nicht das dafür benötigte D-Visum beantragt wurde. Hört sich zumindest so an in eurem Fall…

    Ansonsten nehmen die den Fall dann an und leiten es an die für Deinen Wohnort zuständige Ausländerbehörde weiter. Bei dem Verwaltungsamt in Köln kannst Du Dich über den Sachstand (Unterlagen am xx.xx. versandt, Unterlagen am xx.xx angekommen, Unterlagen zuletzt am xx.xx bearbeitet) erkundigen. Der Versand dauert ein wenig, jetzt in der Ferienzeit evtl noch etwas länger. Bei uns hat der gesamte Prozess 3 Wochen gedauert, bis das Visum abgeholt werden konnte.
    Falls Unstimmigkeiten bzw. Rückfragen vorliegen wird die Ausländerbehörde auf Dich zukommen. Die Botschaft wird ganz sicher nicht Dich kontaktieren, sondern nur den Antragsteller – Deine Frau.

    Zum Beschleunigen des Vorgangs kannst Du alle theoretisch notwendigen Unterlagen schonmal zusammenstellen und vorab an die Ausländerbehörde senden (E-Mail, such Dir online den Ansprechpartner raus), so gibts keinen Verzug und die Mitarbeiter dort haben schon die Unterlagen. Ich habe folgendes zugearbeitet, ohne das es benötigt/verlangt wurde:
    (bedenke, mir war es egal ob die Botschaft/ABH diese Daten gesetzlich anfragen darf, ich wollte es einfach zügig erledigt haben und Problemen aus dem Weg gehen)
    personenbezogene Unterlagen:
    – Reisepass xxx aktuell inkl. Schengen-VISA (Pass_xxx_aktuell.pdf)
    – Reisepass xxx alt inkl. Schengen-VISA und VISA anderer Staaten (Pass_xxx_alt.pdf)
    – Personalausweis xxx (Personalausweis_xxx.pdf)
    – Meldebescheinigung xxx (Meldebescheinigung.pdf)
    – Geburtsurkunde xxx inkl. Übersetzung (Geburtsurkunde.pdf)

    Eigentumswohnung:
    – Kaufvertrag Eigentumswohnung (Kaufvertrag_ETW.pdf)
    – Grundbuchauszug ETW (Eintragung_Grundbuch.pdf)
    – Expose ETW (Expose.pdf)
    – Bilder ETW vom Altbesitzer (Bilder_ETW.pdf)

    Finanzen:
    – Bezügemitteilungen xxx (Bezügemitteilungen.pdf)
    – Bargeldvermögen bzw. sonstiges Vermögen

    Eheschließung:
    – Eheurkunde national und international inkl. Apostille (Eheurkunde.pdf)
    – Hinzufügen von xxx in Familienversicherung (XXX-Familienversicherung.pdf)

    gemeinsam verbrachte Zeit in xxx-xxx inklusive Buchungsunterlagen:
    – Übersicht über gemeinsam verbrachte Zeit in 20xx-20xx (Urlaub.pdf)

    sonstiges:
    – Willenserklärung an Deutsche Botschaft Minsk (Anschreiben_Embassy.pdf)
    – A1-Sprachzertifikat „Start Deutsch 1“ (A1-xxx.pdf)

    Bei mir wurde dem Visum am gleichen Tag des Eingangs bei der Ausländerbehörde zugestimmt – einen Tag später konnte meine Frau das Visum in Minsk abholen. Das Visum ist dann 90 Tage gültig, es ist ein multi-entry Visum. Innerhalb dieser 90 Tage muss sie einreisen.

    Bei Abholung des Visums wird noch einmal eine Versicherungsbestätigung verlangt, hier reicht die Versicherungskarte der Krankenkasse oder eine schriftliche Bestätigung der Versicherung aus. Ihr müsst keine Versicherung abschließen für den Einreisezeitraum oder sowas.

    In Deutschland angekommen müsst ihr dann zum Einwohnermeldeamt, sie bei Dir zu Hause anmelden und den Antrag auf Aufenthaltserlaubnis stellen. Dies muss innerhalb des Visa-Zeitraumes geschehen. Der Prozess Aufenthaltserlaubnis dauert ein wenig, ihr seit aber dann „grün“ und sie darf sich legal im Land aufhalten. Dank multi-entry könnt ihr zwischendurch rumreisen oder ins Heimatland fliegen und auch wieder einreisen.

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    #19680
    Pittiplatsch
    38 Beiträge

    @ Christian: Vielen Dank für die ausführliche Schilderung!

    Dann hast Du also während der Visumantrag in Minsk bearbeitet wurde die Ausänderbehörde hier beteiligt, sodass die alle Unterlagen im Vorfeld sichten konnte und bei Eingang des Visumantrags von der deutschen Botschaft sofort zustimmen konnten. Dafür hast du sicherlich auch den Antrag auf Erteilung einer
    Aufenthaltserlaubnis der Ausländerbehörde ausgefüllt.
    Pass, Meldebescheinigung und Geburtsurkunde von beiden Ehepartnern?

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    #19683
    Christian
    88 Beiträge

    Beantragung der Aufenthaltserlaubnis wird erst gemacht, wenn das Visum ausgestellt, die Frau eingereist und in der Wohnung angemeldet wurde. Nicht vorher, hat mit dem Visumverfahren nichts zu tun.

    Meine Unterlagen gingen letzte Woche von der Meldebehörde zur Ausländerbehörde, von dort bekomme ich eine Einladung zum persönlichen Termin wg. Fingerabdrücke, Unterschrift und Bezahlung der 100 Euro. Diesen habe ich noch nicht…

    Durch Unterschrift bei der Meldestelle auf das Antragsformular entsteht aber schon eine Fiktionsgenehmigung, dh die Ausländerin ist jetzt – unabhängig ob die Ausländerbehörde 3 Wochen, Monate oder Jahre für die Erlaubnis benötigt – legal in Deutschland. Daher kein Zeitdruck…

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    #19684
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“Christian“ post=20182]Beantragung der Aufenthaltserlaubnis wird erst gemacht, wenn das Visum ausgestellt, die Frau eingereist und in der Wohnung angemeldet wurde. Nicht vorher, hat mit dem Visumverfahren nichts zu tun.[/quote]AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH !!!

    Ein Nationales Visum ist ein Antrag auf eine Aufenthaltsgenehmigung !! Darum entscheidet beim Nationalen auch die ABH . Die Botschaft hat nur ein art Vetorecht . ( Ich kann es dir auch gerne anhand von Verwaltungsvorschriften darlegen, wenn du tiefer in die Materie einsteigen willst )

    By the way : Bei Deutsch verheiratet sind Wohnung , Vermögen, Einkommen zur Erteilung der AE [b]OHNE RECHTLICHEN BELANG[/b] . Ein nicht vorlegen solcher Dokumente begründet keine NICHT Erteilung der AE !! Es gibt nur 1 Todschlagargument : Scheinehe !!

    Michael

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    #19685
    Christian
    88 Beiträge

    Sie hat hier (in Deutschland) letzte Woche den „Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis“ unterschrieben nach Registrierung bei Meldebehörde.

    Natürlich ist das nationale Visum der Schritt davor, aber ändert ja nichts an der Bezeichnung des Formulares hier bei der Behörde…

    Die Unterlagen … ist halt schwierig – wenn die Behörde sagt die will das und das und das haben bringt Dir auch das wochenlange „streiten“ nicht, um Recht zu bekommen … die (gemeinsame) Zeit bis zur Klärung ist halt verloren, daher bin ich den einfachen Weg gegangen und habe einfach alles erdenkliche via E-Mail hingeschickt, mir ein „Danke, alles super“ abgeholt als Antwort und somit keinerlei Probleme bzw. Zeitverluste…

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    #19688
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“Christian“ post=20184]Sie hat hier (in Deutschland) letzte Woche den „Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis“ unterschrieben nach Registrierung bei Meldebehörde. [/quote]Wahrscheinlich der Vollständigkeit halber . Entschieden ist die AE von der ABH schon . Sonst hätte es kein Visum gegeben . Du must noch nicht mal einen Antragsformular ausfüllen . Der ist nämlich nicht an eine bestimmte Form gebunden . Ein Blatt Papier wo drauf steht was man will, wäre auch rechtlich einwandfrei .

    Früher gab es auch gleich die AE . Bei meiner Frau zb. hat es max. 10 Minuten gedauert . Und sie hat auch wie es das Gesetz vorschreibt gleich 3 Jahre bekommen . Zitat aus den Verwaltungsvorschriften …

    ist die AE in der Regel für 3 Jahre zu erteilen . [b]Nur bei Scheineheverdacht unterhalb der Wahrnehmungsschwelle , ist die AE kürzer zu befristen [/b]. Scheinbar scheinen heute alle Binationalen Ehe unter Generalverdacht zu stehen , denn die ABH´s machen die erste AE in der Regel inzwischen nur für 2 Jahre . Na ja , dann können sie noch mal zusätzlich Kohle an der Chipkarte verdienen .

    [quote=“Christian“ post=20184]wenn die Behörde sagt die will das und das und das haben bringt Dir auch das wochenlange „streiten“ nicht, um Recht zu bekommen … [/quote]Wie oft ich so einen Senf schon gehört habe . Es ist nur eine Bloße Vermutung von dir, das es so schneller gegangen ist . Meine Vermutung ist, das es überhaupt nichts an der Geschwindigkeit ändert wenn man Dokumente beibringt , die mit der AE nichts zu tun haben .

    Von Bürgerrechten will ich an dieser Stelle gar nicht reden . Die werden wohl demnächst in Deutschland sowieso in die Tonne gehauen .

    Michael

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    #19692
    Pittiplatsch
    38 Beiträge

    Danke Michael, für die sachkundigen Erläuterungen.
    Für uns heißt das also, dass meine Frau nach Terminvereinbarung alle erforderlichen Unterlagen lt. Merkblatt für die Visabeantragung bei Ehegattennachzug ( http://www.minsk.diplo.de/contentblob/3898386/Daten/3302503/Ehegattennachzug_de.pdf ) bei der deutschen Botschaft in Minsk einreicht. Dort gibt es dann das berüchtigte Interview (Frage nebenbei: Da nur der Antragsteller Zutritt zur Visastelle erhält, reichen A1-Deutschkenntnisse für dieses Gespräch aus?).
    Danach heißt es dann also nichts weiteres zu unternehmen und zu warten, bis sich die ABH bei mir oder die Botschaft bei meiner Frau meldet?
    Im Merkblatt steht, dass alle weißrussischen Urkunden mit Apostille versehen vorgelegt werden müssen. Gilt das auch für des Diplom meiner Frau, dass sie ersatzweise für den A1-Test einreichen soll?

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    #19696
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“Pittiplatsch“ post=20191]Gilt das auch für des Diplom meiner Frau, dass sie ersatzweise für den A1-Test einreichen soll?[/quote]Apostillen kann man nur auf ganz bestimmte Dokumente anbringen lassen . Das meiste sind Personenstandsurkunden und Verträge . Ich hatte mal jemanden auf einer ABH der einen Pass mit Apostille haben wollte. 😀 ( da kann man wieder sehen, was für FACHLEUTE teilweise bei den Behörden arbeiten )

    http://de.wikipedia.org/wiki/Apostille

    Sprachdiplome ( soweit nicht an einer Hochschule erworben ) gehören sicherlich nicht dazu .

    Und von Gesetz her muss die Botschaft nur Sprach Zertifikate des GI ( Goethe Institut ) anerkennen und das auch nur 1 Jahr lang . ( bzw, deine ABH ) Wenn sie erst in Deutschland ist, sieht das schon wieder ganz anders aus . Da muss der Sachbearbeiter der ABH das bewerten ob A1 vorhanden ist oder nicht .

    In der Regel läuft das Interview in der Botschaft aber nicht auf Deutsch ab, sondern der Deutsche Sachbearbeiter in der Botschaft spricht die Landessprache oder ein Dolmetscher ist dabei .

    Michael

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    #19698
    0-gravity
    465 Beiträge

    [quote=“Pittiplatsch“ post=20191]
    Im Merkblatt steht, dass alle weißrussischen Urkunden mit Apostille versehen vorgelegt werden müssen. Gilt das auch für des Diplom meiner Frau, dass sie ersatzweise für den A1-Test einreichen soll?[/quote]

    Wenn sie hier in D ihr Diplom für irgendeine berufliche Anerkennung o.ä. verwenden will, dann empfiehlt sich eine Übersetzung mit Apostille sowieso. Du kannste es zwar auch hier übersetzen lassen, üblicherweise ist das dann aber teurer als in BY.
    Was spricht dagegen, das in BY erledigen zu lassen?

    Bei uns wurden die solcherart in BY übersetzten und mit Apostille versehenen Dokumente überall anerkannt (Universität, sächs. Bildungsagentur, DOSB usw.). Nur die Deppen bei der Bildungsagentur haben es dann geschafft, die „hochoffizielle“ Zeugnisübersetzung zu verbummeln…

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    #19866
    Michael
    105 Beiträge

    Meine Frau hat das Visum für die Einreise . Nun wenn Sie hier ist dann zum Einwohnermeldeamt ,danach Ausländerbehörde und Arbeitsamt . Ist das richtig so ? Bevor die Aufendhaltsgenehmigung nicht vorliegt ist alles andere für die Katz denke ich . Oder nicht ?

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    #19867
    Andreas
    755 Beiträge

    [quote=“Michael“ post=20367]Meine Frau hat das Visum für die Einreise . Nun wenn Sie hier ist dann zum Einwohnermeldeamt ,danach Ausländerbehörde und Arbeitsamt . Ist das richtig so ? Bevor die Aufendhaltsgenehmigung nicht vorliegt ist alles andere für die Katz denke ich . Oder nicht ?[/quote]

    Genau in der Reihenfolge 🙂

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    #20701
    Thomas
    32 Beiträge

    Hallo zusammen,
    ich wollte kurz von dem Besuch meiner Freundin beim Konsulat in Minsk berichten.
    Nachdem wir alle Unterlagen fuer den Antrag auf Nationales Visum zur Eheschliessung zusammen hatten, war heute der Termin in Minsk.
    Da wir aus Brest angereist sind waren wir Sonntag abend schon in Minsk.
    Wir haben auf dem Gelaende des Konsulats im IBB Hotel uebernachte,1 Minute vom Konsulat und sehr zu empfehlen.
    Um 11 Uhr der Termin, er dauert ca. 45 Minuten, die Fragen aehnlich wie hier beschrieben.
    Etwas ueberrascht war meine Freundin das [b]Fingerabdruecke[/b] genommen wurden.
    Dann der 2 Termin , Nachmittags um 14 Uhr, er dauerete eine gute Stunde.
    Meine Freundin sagt das dass Gespraech mit der deutschen Mitarbeiterin angenehmer war , als das am Vormittag.
    Jetzt sind wir zurueck in Brest, ich werde noch 2 Wochen bleiben.
    Bis dann Thomas

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    #20707
    mikael321
    2337 Beiträge

    [quote=“Thomas“ post=21206]Etwas ueberrascht war meine Freundin das [b]Fingerabdruecke[/b] genommen wurden.[/quote]Deine Freundin hat ja einen Antrag auf eine Aufenthaltserlaubnis gestellt . Und da gelten dann auch seit 1.1.2011 die Spielregeln der AE . ( Bis 2013 gab es in den Botschaften eine Art Übergangszeit, weil die Botschaften noch nicht alle die Scanner hatten, und die Software noch angepasst werden musste . )

    BT-Drs. 17/3354

    Zitat:
    Der Rat der Europäischen Union hat zusammen mit der eAT-Verordnung (EG) Nr. 380/2008 zur Einführung einheitlicher eigenständiger Aufenthaltstitel mit Lichtbild und Fingerabdrücken am 18. April 2008 eine Erklärung verabschiedet (Dok. 8622/08 ADD 1 PV/CONS 26 JAI 188 vom 11. Juni 2008 und Dok. 15145/08 CRS/CRP vom 24. November 2008), wonach für die Ausstellung von Aufenthaltskarten für Familienangehörige von EU-Bürgern das einheitliche Format für Aufenthaltstitel, einschließlich biometrischer Merkmale, Verwendung finden soll. Die vorgenannte Erklärung der Mitgliedstaaten bezieht sich auf Artikel 5a der eAT-Verordnung, wonach die Mitgliedstaaten das vorgesehene einheitliche Format auch für andere als in dieser Verordnung vorgesehenen Zwecke verwenden können. Dabei ist nach den Vorgaben der Verordnung sicherzustellen, dass eine Verwechselung mit den sonst im einheitlichen Format aus- gestellten Titeln nicht möglich ist und dass der Zweck auf der Karte eindeutig angegeben wird. Auf Aufenthaltskarten für Familienangehörige eines Unionsbürgers wird aus die- sem Grund die eindeutige Bezeichnung „Aufenthaltskarte (Familienangehöriger EU)“ bzw. „Daueraufenthaltskarte (Familienangehöriger EU)“ aufgebracht.

    Das wird jetzt auch auf Ehepartner Deutscher Staatsbürger angewendet .

    http://www.weiden.de/wen/verwaltung/behoerdenbesuch/eat/index.php

    Übrigens in der Schweiz bekommen 3 Staaten Ausländer die auf grund von EU Freizügigkeit da sind ( also zb. D mit BY verheiratet) auch die Karte ( mit Fingerabdrücken ) und [b]reine[/b] EU Bürger weiterhin den grauen Lappen.

    [img size=400]https://www.bfm.admin.ch/content/bfm/de/home/themen/aufenthalt/eu_efta/ausweis_b_eu_efta/_jcr_content/par/0002/image.img.gif/1317397433147.gif[/img]

    Michael

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