ein 3 Monate Visum beantragen – aber richtig.

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  • #22872
    Uwe
    7 Beiträge

    meine künftige Frau möchte ein 3 Monats Schengenvisum beantragen die Einladung ihrer Mutter liegt vor. Nun ist es so, dass meine Frau ja arbeitet und wir denken dann wird man 3 Monate nicht genehmigen . Sollte sie besser kündigen?

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    #22873
    MiMo
    467 Beiträge

    [quote=“Uwe“ post=23412]meine künftige Frau möchte ein 3 Monats Schengenvisum beantragen die Einladung ihrer Mutter liegt vor. Nun ist es so, dass meine Frau ja arbeitet und wir denken dann wird man 3 Monate nicht genehmigen . Sollte sie besser kündigen?[/quote]

    Zunächst eine Verständnisfrage: Wenn Sie schreiben „die Einladung ihrer Mutter liegt vor“ – dann heißt das, dass die Mutter Ihrer zukünftigen Frau bereits in Deutschland lebt?

    Für ein Schengen-Visum ist immer die Rückkehrbereitschaft entscheidend. Wenn die Mutter in Deutschland lebt UND Ihre Partnerin die Arbeit gekündigt hat – wie will sie dann gegenüber der Botschaft die Rückkehrbereitschaft belegen? In dieser Konstellation erscheint mit JEDE Visa-Erteilung fraglich, egal für welche Dauer.

    Solange Ihre zukünftige Frau in Belarus eine feste Arbeit hat und – sagen wir mal für vier Wochen – ihre Mutter besuchen möchte, dürfte das gehen. Daher kann ich nur davon abraten, die Arbeitsstelle zu kündigen.

    Wie oft hat Ihre Partnerin denn bereits ein Schengen-Visum erhalten?

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    #22874
    Uwe
    7 Beiträge

    Seit 2001 war sie 6 mal in Dland. Die Chancen auf 3 Monate ist also nicht gegeben? Die Mutter ist in Dland gemeldet. Wäre der Gesundheitszustand der Mutter eine Begründung für 3 Monate? Im Übrigen wird die Mutter 75

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    #22875
    MiMo
    467 Beiträge

    [quote=“Uwe“ post=23414] Die Chancen auf 3 Monate ist also nicht gegeben? Die Mutter ist in Dland gemeldet. Wäre der Gesundheitszustand der Mutter eine Begründung für 3 Monate?[/quote]

    Eine Chance gibt es vielleicht – aber eben auch das Risiko, abgelehnt zu werden.

    Laut Seite des AA gilt:

    „Das Vorliegen folgender Visumerteilungsvoraussetzungen muss von der Auslandsvertretung bei jedem einzelnen Visumantragsteller positiv festgestellt werden:
    1.Plausibilität und Nachvollziehbarkeit des Reisezwecks in Deutschland
    2.Finanzierung der Lebenshaltungs- und Reisekosten aus eigenem Vermögen bzw. Einkommen
    3.Bereitschaft des Visuminhabers, vor Gültigkeitsablauf des Visums wieder aus dem Schengen-Raum auszureisen,
    4.Vorlage einer für den gesamten Schengen-Raum und für die gesamte Aufenthaltsdauer gültigen Reisekrankenversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 30.000 Euro.“

    Wie soll Punkt 3 plausibel gemacht werden? Solange die Arbeitsstelle besteht, meiner Meinung nach kein Problem. Vielleicht könnte man dann sogar sechs Wochen beantragen und erhalten; vielleicht bescheinigt der Arbeitgeber, dass er wegen des Gesundheitszustandes der Mutter unbezahlten (?) Urlaub gewährt.

    Aber mit gekündigter Arbeitsstelle? Notieren Sie sich die Gründe, die Ihre Freundin in der Botschaft anführen würde , warum sie nach Ablauf des Visums AUF JEDEN FALL wieder nach Belarus zurückkehren wird. Wenn auf dieser Liste einiges (!) zusammenkommt (Grundbesitz, Verwandte, Freunde, ……) gibt es vielleicht tatsächlich auch die Chance auf drei Monate,
    ABER: Wenn das Visum dann erst einmal wegen mangelnder Rückkehrbereitschaft abgelehnt wurde, kann man einen späteren Antrag für zwei Wochen natürlich auch vergessen.

    Ich weiß, es ist blöd: Zwischen Schengen-Visum mit klarer Rückkehrbereitschaft und nationalem Visum mit klarer „Heiratsbereitschaft“ ist eine riesige Lücke, aber nach meinem Kenntnisstand gibt es nichts, das ein längeres „Zusammenleben auf Probe“ ermöglicht. (Auslandssemester z. B. scheinen ja keine Option zu sein)

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    #22876
    0-gravity
    465 Beiträge

    [quote=“MiMo“ post=23415]
    Ich weiß, es ist blöd: Zwischen Schengen-Visum mit klarer Rückkehrbereitschaft und nationalem Visum mit klarer „Heiratsbereitschaft“ ist eine riesige Lücke, aber nach meinem Kenntnisstand gibt es nichts, das ein längeres „Zusammenleben auf Probe“ ermöglicht. (Auslandssemester z. B. scheinen ja keine Option zu sein)[/quote]

    „Sprachkursrvisum“ wird eigentlich erteilt. Man muß aber die verbindliche Buchung (und Bezahlung) eines entsprechenden Sprachkurses nachweisen. Ist sicher nicht ganz billig, kann aber auch vor dem Hintergrund der späteren Integration als durchaus sinnvolle Investition angesehen werden.

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    #22877
    Jens
    5 Beiträge

    Also bei meiner Freundin,mit ihrer kleinen Tochter wird das Sprach-Visum abgelehnt, obwohl alle Unterlagen vorhanden sind. Bei ihrem Abholtermin, wurde sie 2 Std. befragt und das für ein Schengenvisum für 3 Monate. Es ging eigentlich nur darum, weil ich Lebensgefährte in die Verpflichtungserklärung geschrieben habe und die Botschaft jetzt denkt, dass sie ja für immer in D bleiben will. Sie haben erstmal den Pass behalten und sie dann nach Hause geschickt. Für uns ist eigentlich klar, das sie das Visum nicht bekommt. Meine Freundin hat klar ausgesagt, dass sie nach dem Sprachkurs wieder nach Minsk will, weil sie eine eigene Wohnung hat, die sie noch abzahlen muss. Ausserdem, das sie wieder anfängt zu arbeiten und das ihre Familie in Belarus lebt. Von länger bleiben war nicht die Rede. Die Botschaft interessiert das anscheinend überhaupt nicht. Ich frage mich nur, wie man belegen kann, das man wieder nach Belarus zurückkommt? Flugticket wollten die nicht sehen (hätte ich besorgt, wenn es benötigt wird) . Vertrag der Wohnung, interessierte die auch nicht wircklich. Also wird einfach nach frei dünken entschieden. Du ja, du heute nicht. Wie gesagt, wir hatte alle Unterlagen die Nötig waren. Für die Botschaft war nur wichtig, wie das Verhältnis zu mir ist. Eine Heirat ist nicht geplant, da wir erst einpaar Monate zusammen sind. Anscheinend benötigt man ein Kopftuch um ohne Probleme nach D zu kommen. Jetzt wissen wir nicht wirklich weiter. Wir werden wohl Einspruch einlegen aber das kann ewig dauern und ist dann wahrscheinlich auch nicht von Erfolgt gekrönt.

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    #22952
    Jens
    5 Beiträge

    Kleiner Tipp an alle:
    Wenn ihr in der Verpflichtungserklärung Partner, Freundin, Verlobte oder Lebensgefährtin angebt, wird das Visum abgelehnt.
    Für die Botschaft besteht dann keine Reiserückkehrwilligkeit, außer sie hat ein Kind, das in Belarus bleibt.
    Auf gut Deutsch. Man muß die Botschaft belügen ,nur dann klappt das Visum.
    Allerdings benötigt man für einen Srachkurs, egal wie lang er dauert, ein Nationales Visum und kein 3 Monate Schengenvisum. Das wird euch die Botschaft als erstes sagen und dann geht die rennerei los, um alle Unterlagen einzusammel und 2-fach zu kopieren und natürlich ins deutsche zu übersetzen mit Apostille.

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