Belarussisches Wirtschaftswunder – ein Kartenhaus

Foren Wirtschaft Belarussisches Wirtschaftswunder – ein Kartenhaus
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  • #9337
    GroM
    4243 Beiträge

    Wenn Sie schon so oft dort waren, dann machen Sie doch bitte mal die Augen auf! Sie werden dann viele Unterschiede entdecken!

    ja Weissrussland ist am meisten Ordung und Sauberkeit

    selbst wenn mir eine Stulle in Minsk auf die Erde fallen würde kann ich sie danach ohne Probleme weiter essen

    Moskau ist schmutzig

    Kiew nicht ganz so schlimm

    Krim ist schon fast eine Umweltkatastrophe

    die Sauf-Partys und Toasts beim Saufen sind in allen drei Ländern die gleichen
    die Ukrainer sind eher noch temperamentvoller

    am sichersten fühle ich mich in Minsk
    weil mehr Polizeipräsens dort ist

    beschissen bei Taxis und in Restaurants wurde ich nur in Moskau Kiew und Krim

    in Minsk und Brest noch niemals

    die Menschen scheinen dort einfach ehrlicher zu sein

    in Moskau oder Kiew würde ich nie in der Nacht durch den Park gehen
    was in Minsk für mich völlig selbstverständlich ist

    Penner und Alkoholiker und Armut auf der Strasse und Bahnhöfen habe ich am meisten in Kiew und in der Ukraine gesehen
    sowas konnte ich in Minsk nur vereinzelt beobachten
    werden vielleicht dort weggesperrt

    die Bürokratie bei einem Gang zu einem Amt ist gleich

    die Unpünktlichkeit und Zuverlässigkeit ist in allen drei Ländern gleich schlecht

    die Frauen sind was Bildung und natürliche Schönheit betrifft in Weissrussland am besten

    habe ich noch was vergessen ?

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    #9338
    mikael321
    2337 Beiträge

    [b]Belarusofil schrieb:[/b]
    [quote]Chr & Mikael321: Da bin ich als Belarus-Fan ganz eurer Meinung![/quote]Du bist doch gar kein Belarusfan !! Du bist nur Teilnehmer !! CHR ist Belarusfan . 😀 😀

    Aber mal Spass beiseite . Ich hatte mir die ganze Geschichte schon [b]OHNE[/b] Batka vorgestellt . Das der keine Ahnung von nix hat, kann man ja regelmäßig an seinen Argumenten und seinen [b]“Eloquenten“[/b] Aussagen in allen Medien sehen . Der ist von der Realität in etwa so weit weg, wie Kim Jong-il .

    Eigentlich muss gleich die komplette Führung in allen Bereichen ausgetauscht werden . Alle alten Seilschaften weg . Auch in den Woblasten und Städten . Ist natürlich äußerst schwer, wenn nicht gar unmöglich. Und dann muss junges Blut ran. Leute die noch Phantasie haben, und ( Geistig ) nicht im alten Soviet oder Batka System verhaftet sind. Vielleicht kann man ein paar Auslandsbelarussen zurück holen. Das ganze muss dann natürlich auch auf korrekte Rechtliche und Steuerliche Füße gestellt werden und die wirtschaftliche Ausländerdiskriminierung muss auch beendet werden. Investieren tut nur jemand, wenn er was gewinnen kann.

    Also Vorbilder können die Balten, Slowenien und die Slowakei dienen, die sich trotz Wirtschaftskrise und der Kommunistischen Vergangenheit ( nach einigen Rückschlägen ) zu waren Musterschülern entwickeln !

    Sollten allerdings die Russen die Bude übernehmen , sehe ich schwarz. Nicht mal für ihr eigenes Land haben sie es geschafft (in über 20 Jahren nicht) eine eigene [b]funktionierende[/b] Wirtschaft zu entwickeln. Trotz gigantischer Gewinne aus Rohstoffen, die IMHO einfach nur verplempert werden ! 🙁

    Viele Bereiche wo man führend war, wurden anderen Ländern überlassen. ( zb. Raumfahrt )

    Also bleibt nur die Hoffnung, das Batka verschwindet und man sich danach nicht untereinander Zerfleischt ! Möglichst noch mit völlig unsinnigen Themen . ( zb. Russisch oder Weißrussisch zu sprechen wie die in der UA )

    Michael

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    #9339
    mikael321
    2337 Beiträge

    [b]Fritz Schultz schrieb:[/b]
    [quote]für mich macht Russland Ukraine oder Weissrussland keinen Unterschied[/quote]Na ja, ich sehe das anders. Ich war ja zb. viel in arabischen Ländern unterwegs, und ohne Rassistisch zu sein muss ich sagen, das ich die Marokkaner am wenigsten Leiden kann, und die Ägypter am meisten . ( Wenn sie nix mit Tourismus zu tun haben )

    Die Mentalitäten sind auch völlig anders, finde ich . Die Ägypter sind zurückhaltend und freundlich ( wie viele Weißrussen ) und die Marokkaner sind laut, arrogant und Juliks . ( Mir fällt da nur dieses Russisches Wort für ein ) Genau so empfinde ich die Ukrainer !

    Deshalb mag ich die UA Menschen nicht so gerne wie die BY Menschen. Die armen Russen sind ähnlich den BY Menschen. Die Reichen Russen ähneln mehr den UA Menschen . Ist natürlich alles nur mein subjektiver persönlicher Eindruck, der mich nicht davon abhält mit eine paar vernünftigen aus der UA befreundet zu sein, 😀 und im UA Forum hin und wieder Rechtstips zu geben.

    Michael

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    #9340
    knopfimohr
    244 Beiträge

    Belarus ohne Batka ist eine interessante Vorstellung, nur reicht meine Fantasie nicht aus, mir z.B. einen Herrn Milinkjewitsch als Präsidenten vorzustellen. Einen Physiker, grausam, wie bei uns Angie und davor Oskar L. Spass bei Seite, ich frage nur: Wer?

    Die Balten sind sicher Vorbild. Die hatten auch genug Zeit und Groll, die Kommis loszuwerden und alles „russische“ loszuwerden. Auch den anderen beiden Beispielen hätte ich es zugetraut. Bei Belarus bin ich mir da nicht mehr so ganz sicher. Wenn ich da so manche Leute höre, ist zwischen Belarus und Russland etwas ähnliches wie zwischen Österreich und Deutschland. Großer Bruder oder so ähnlich. Man will zwar anders sein, kopiert aber dennoch fleißig und ergötzt sich dann einmal im Vierteljahrhundert für die nächsten 25 Jahre an einem Sieg bei einer Fußball-WM gegen Deutschland oder bei der Einweihung des Praterstadions.

    Angenommen, Batka wäre weg und es käme tatsächlich zu so etwas ähnlichem wie fairen Wahlen, auf den ersten Nachfolger
    – sofern es nicht so ein Typ ist wie Meciar in der Slowakei – käme eine Mammutaufgabe zu, nämlich
    1.) Belarus wieder eine ordentliche Reputation bei den Nachbarn zu verschaffen (das ist wahrscheinlich noch am einfachsten, schon wegen der Vorschusslorbeeren)
    2.) Die maroden Teile der Wirtschaft möglichst verlustfrei unter Arbeitsplatzgesichtspunkten und auch finanziell so hinzutrimmen, dass sie dem Staat nicht das letzte (finanzielle) Blut aus den Adern ziehen und
    3.) Die Bevölkerung dazu bringen, sich an die „neuen“ Zeiten anzupassen.
    4.) Zu verkraften, dass er für die Nachteile, die eine wie auch immer geartete Anpassung – etwa Arbeitslosigkeit oder mehr Verantwortung für das eigene Leben – mit sich bringt, eine krachende Wahlniederlage verkraften wird.

    Ich wüßte auch ein paar Gestalten, die für so etwas zu gebrauchen wären. Mark Aurel etwa, vielleicht auch Karl der Große… Die sind nur schon tot 🙁

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    #9341
    mikael321
    2337 Beiträge

    [b]knopfimohr schrieb:[/b]
    [quote]Belarus ohne Batka ist eine interessante Vorstellung, nur reicht meine Fantasie nicht aus, mir z.B. einen Herrn Milinkjewitsch als Präsidenten vorzustellen. Einen Physiker, grausam, wie bei uns Angie und davor Oskar L. Spass bei Seite, ich frage nur: Wer?[/quote]Ich finde solche Fragen werden immer zu sehr an Personen festgemacht. Was Belarus nach Batka braucht ist nicht ein guter Politiker sondern ein guter Manager . Und ich sehe die Chance auf Erfolg auch nur, weil es so wenig Einwohner gibt, die auf nur ein paar Ballungsräume verteilt sind. Da ist die wirtschaftliche Lenkung einfacher .

    Das da wirklich ein Ruck durch die Gesellschaft geht wünsche ich mir zwar, aber realistisch ist es nicht. Das weiß ich auch. Ich schrieb ja schon das ich in meiner eigenen Familie versucht habe, das eine oder andere abzuschieben aber außer mit dem Mund , ist man nicht dabei.

    Andererseits auch kein Wunder . Belarussen sind ja schon seit Generationen gewohnt , nur Weisungsempfänger zu sein. Früher hat Moskau gesagt, wo es langgeht , heute macht es Batka .

    Ich muss bei der Situation immer an den Spruch meines ersten Chefs denken : Leute ehrlich gesagt, wir haben [b]keine[/b] Chance . Also ran ans Werk, und nutzen wir sie ! 😀

    Michael

    PS: Hier diskutieren fast nur Nimetzkys . Was sagt unser ADMIN als Belarussen den zu den „DEUTSCHEN THESEN“ ??

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    #9342
    GroM
    4243 Beiträge

    das Modell der baltischen Staaten lässt sich in Weissrussland nicht verwirklichen

    die baltischen Staaten waren russisch besetzt über 50 Jahre lang
    und haben immer innerlich um Ihre Unabhängigkeit gekämpft
    die haben eine ganz andere Kultur und Geschichte
    und haben sich nach 1990 vom russischen Joch befreit
    und auch schnell den Anschluss an Europa geschafft

    in Weissrussland verehren sie heute noch den Lenin
    in jeder kleinen Stadt steht ein Lenin-Denkmal wo noch eine Blume abgelegt ist
    in Minsk sogar noch von Felix Dserschinski
    70 Jahre Kommunismus bekommt man aus dem Gehirn nicht so schnell raus,da spielt Tradition und großer Vaterländischer Krieg noch eine große Rolle
    deswegen werden die so weiter wurschteln und sich mit neuen Krediten immer eine Weile über Wasser halten
    ob mit Batka oder einem anderen

    bester Beweis die Ukraine

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    #9343
    Krasnaje
    238 Beiträge

    http://news.belta.by/de/news/society?id=632090

    Russland kann Belarus $7 Milliarden-Kredit für AKW-Bau gewähren

    20.05.2011 09:45

    MINSK, 20. Mai (BelTA) – Russland kann Belarus einen Kredit für den AKW-Bau in Höhe von $7 Mrd. bereitstellen. Das teilte der russische Vizepremier und Finanzminister, Alexej Kudrin, den Journalisten am 19. Mai mit.

    Kudrin zufolge handelt es sich dabei um einen sogenannten Warenkredit. „Wir haben noch nicht genau bestimmt, wie wir den Kredit über die gesamte Bauperiode aufteilen, in Punkto Waren und Dienstleistungen geht es aber bereits jetzt um 7 Milliarden USD“, erzählte er.

    Die endgültige Kreditsumme werde während des AKW-Baus bestimmt, sagte Kudrin. Es könnten einige Korrekturen vorgenommen werde, so Finanzminister. Wichtige Einflussfaktoren seien dabei Ausschreibungen und Preise.

    Kudrin erinnerte daran, dass Belarus einen Infrastrukturkredit für das künftige AKW beantragt habe. In Bezug auf dieses Finanzkredit habe seien noch keine Entscheidungen getroffen worden, sagte er.

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    #9344
    GroM
    4243 Beiträge

    Ich habe grundsätzlich nichts gegen verschiedene Entwicklungs- und Transformationsmodelle – zumindest erlauben sie eine strukturierte Herangehensweise an ein Problem. Damit kan man gut theoretisieren. Die Realität schaut dann meistens wesentlich spezifischer aus, so daß eine differenziertere Betrachtung unerlässlich wird. Wichtig ist aber – man stößt dabei etwas an. Man geht einen Weg und bleibt nicht einfach stehen.

    Was ich hier in der Diskussion jedoch nicht verstehen kann – ist eine pauschalisierende und gar abwertende Haltung (Meinung) mancher Forummitglieder gegenüber Belarus/Belarussen. So sind die Einschätzungen von Fritz Schultz für mich äußerst oberflächlich und schlicht eurozentrisch arrogant. Da haben die zahlreichen Reisen nach Belarus wohl nichts gebracht: zu dominant sind eigene Denk- und Kulturmuster, zu schwach das Interesse für eine intensivere Auseinandersetzung mit der Kultur und Geschichte eines Landes. Das ist wirklich sehr schade.

    Leider ist eine derartige Position öfters unter Westlern zu beobachten. Sogar unter Politikern, Beratern, Stiftungsleitern und in manchen Organisationen, die sich mit Belarus und Osteuropa beschäftigen, sich damit profilieren und ab und zu hin reisen. In Zusammenarbeit mit solchen ausländischen „Experten“ wird Belarus kaum die politische und ökonomische Krise bewältigen und seinen ehrwürdigen Platz in der europäischen Familie finden können.

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    #9345
    Krasnaje
    238 Beiträge

    Wie ist denn diese Aussage zu bewerten: „Michail Mjasnikowitsch schloss auf die Perspektive die Einführung des russischen Rubels als Reservewährung nicht aus“

    http://news.belta.by/de/news/econom?id=632084

    Premier Mjasnikowitsch verspricht baldigen effektiven Währungskurs in Belarus

    20.05.2011 09:30

    MINSK, 20. Mai (BelTA) – Belarus soll in der nächsten Zeit einen effektiven Währungskurs erreichen, teilte der belarussische Premier, Michail Mjasnikowitsch, den Journalisten am 19. Mai mit.

    „Belarus erreicht in Kürze den effektiven Kurs seiner nationalen Währung, bestimmt durch reale Nachfrage und Angebot, frei von jeglichen spekulativen Abwertungserwartungen“, sagte Michail Mjasnikowitsch.

    Dies sei nicht nur für belarussische Unternehmen sehr wichtig, sondern für belarussische Handelspartner. Die gestiegene Preiswettbewerbsfähigkeit belarussischer Exporte solle sich auf keinen Fall auf sensible Warenpositionen der Partnerstaaten der Zollunion negativ auswirken, so der Premier.

    Michail Mjasnikowitsch schloss auf die Perspektive die Einführung des russischen Rubels als Reservewährung nicht aus, besonders „wenn der Preis für russische Energieressourcen nicht in Dollar oder Euro irgendwo in Rotterdam, sondern in RUR in Moskau bestimmt wird.“

    Michail Mjasnikowitsch bedankte sich bei seinen Kollegen für Ausarbeitung effektiver Maßnahmen zur Verhinderung einer spekulativen Nachfrage nach BYR auf dem Binnenmarkt unter Heranziehungen von Ressourcen des Antikrisenfonds der EAWG.

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    #9346
    GroM
    4243 Beiträge

    [b]Krasnaje schrieb:[/b]
    [quote]Michail Mjasnikowitsch schloss auf die Perspektive die Einführung des russischen Rubels als Reservewährung nicht aus.“[/quote] Damit hat Herr Mjasnikowitsch die nationale Währung vollständig abgeschrieben.

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    #9347
    Chr
    232 Beiträge

    Ich sehe auch, dass sich Belarus nicht von heute auf morgen transfornmieren wird. Auch ich sehe, dass die meisten Belarussen Russland in vielen Dingen weit näher sind, als Westeuropa. Ebenso mache ich in weiten Teilen der Bevölkerung eine gewisse Trägheit, Ergebenheit, Antriebslosigkeit aus, zumindest in politischen Fragen. Aber das ist eben nur ein Teil der Wirklichkeit. U/nd vor allem muss das ja nicht für immer so bleiben!

    Was man zuerst einmal braucht, ist eine Vision. Man sollte eine Idee davon haben, wohin es gehen sollte oder könnte.
    Möglich wäre zweifelsohne Vieles.

    Was wann wie umgesetzt wird, oder für wie wahrscheinlich ich das halte, ist eine ganz andere Frage. Aber eine Haltung, wie sie hier Fritz Schultz zum Besten gibt, ist festgefahrener und resignierter, als alles, was ich bisher von Belarussen selbst gehört habe.

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    #9349
    Belarusofil
    155 Beiträge

    Nein, ich bin kein Wirtschaftsexperte, genauso wenig auch Sachverständiger für weißrussische Angelegenheiten 😎 Die Erfahrungen, die ich in Belarus aber gemacht habe, sind:

    [b](1)[/b] Die Menschen haben im Allgemeinen ein großes Interesse für die Welt außerhalb von Belarus
    [b](2)[/b] Wenn ich meine Erfahrungen in Wizebsk als subjektiver Beispiel nehmen darf, so heißt es, die Menschen sind dabei „europäischer“ als Russen (in Belarus gibt es wahrscheinlich doch mehr die Idee: Alleine können wir „es“ nicht, und Rußland ist halt „ein bißchen größer“ als Belarus, so daß Russen im Allgemeinen eher zuerst ans eigene Land zu denken brauchen)
    [b](3)[/b] In der Zeit, wo es „gut“ ging – wahrscheinlich dürfe man jetzt sagen, man hat so wie so in den vergangenen Jahren in einem [i]Pot’omkinschen Dorf[/i] gelebt – war man zufrieden mit der Politik aus Minsk, jedoch, jetzt werden auch Gemäßigten mehr und mehr vom Batka verfremdet (so fand ich diese Woche auf tut.by eine Umfrage, wonach fast 90% der Erwiderer meinten, Lukashenka [i]et al[/i]. müßten ihr eigenes Vermögen zuerst einmal einsetzen, bevor die Bevölkerung noch ärmer wird).

    Mir geht dieses schöne Land und seine Bevölkerung am Herzen. Für die Verwandtschaft meiner Frau und unsre Bekannten drüben hoffe ich, daß sich die Lage halt bald stabilisieren dürfe. Ohne größere Einflußnahme von Putin [i]et al[/i].

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    #9350
    mikael321
    2337 Beiträge

    Man fasst es ja nicht, wer ( was ) sich plötzlich für Belarus interessiert . Sogar die Presseabteilung der Vertretung Gottes . 😀

    http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/articolo.asp?c=488602

    Michael

    PS: Frag sich warum die Vertretung Gottes , letztes Jahr noch die Vertretung des Gegners empfangen hat. 😀

    [img size=499]http://ais.badische-zeitung.de/piece/00/da/7a/d9/14318297.jpg[/img]

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    #9351
    Mila
    23 Beiträge

    Hallo zusammen!
    Es ist zwar erstaunlich, dass so viele deutsche Menschen haben Interesse für Belarus. Aber Belarus ist viel zu klein für die Welt und zu unbedeutent für die Weltpolitik, hat wenig, sogar fast keine Ressourcen. Glaube nicht, dass jemand außer Russland bereit wird ein Kredit geben. Ich möchte auch nicht, dass Belarus „verrusscischt“ wird. aber wie es aussieht… -unsure

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    #9352
    knopfimohr
    244 Beiträge

    Hallo Michael,

    an keinem Kopf festmachen? Für ein Gedankenspiel ist das recht, aber in realitas muss dann auch mal ein Gesicht und ein Name da stehen.
    Einen überragenden Mananger? Hat Belarus so etwas oder sind an den entscheidenden Stellen Leute, deren Hauptqualifikation die gute Bekanntschaft mit AL ist? Wird der Manager gewählt oder ist der wieder ein „Diktator“? Ein Ausländer kann es kaum sein, das würde bei uns ja auch nicht funktionieren oder glaubt jemand, dass der Bundestag z.B. den Luxemburger Herrn Juncker zum Bundeskanzler wählen würde, selbst wenn der Deutschland wesentlich besser führen könnte als Merkel und Co?

    Was mir an der Manageridee gefällt sind die Perspektiven für Belarus, vorausgesetzt die Manager sind gut. Das müssten aber wirklich außergewöhnliche Leute sein und nicht etwa Treuhand- respektive aktienkurstreibende Fabrikplattmacher. Dazu sollten Sie noch diplomatisches Geschick haben, um Belarus erfolgreich zwischen seinen Nachbarn zu führen und die Bevölkerung mitzunehmen. Das dürfte besonders bei den Älteren schwer werden. Bei uns funktioniert das auch nicht, die „Ruckrede“ ist nun Ewigkeiten her und getan hat sich kaum etwas.

    Lieber großer Moderator,

    Meinung ist die Summe der von der Person akzeptierten Vorurteile. Triff auf mich voll zu, vielleicht auch auf andere.

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