Belarussisches Wirtschaftswunder – ein Kartenhaus

Foren Wirtschaft Belarussisches Wirtschaftswunder – ein Kartenhaus
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  • #9239
    GroM
    4243 Beiträge

    Belarus versinkt immer mehr in der Wirtschaftskrise. Und die kommenden Jahre versprechen alles andere als schnelle Besserung.

    Die negativen Entwicklungen im Jahr 2011 deutet darauf hin, dass die Verschuldung des Landes auf 65% des BIP steigen wird, was die Möglichkeit der Kreditsuche im Ausland noch mehr einschränkt. In den kommenden Jahren 2012-2013 muss Belarus außerdem die Kredite begleichen, die 2006-2008 ins Land geflossen sind. Das wird nicht leicht. Das Land steht vor harten Zeiten und der Druck aus Russöand wird weiterhin wachsen. Es ist offensichtlich, dass Moskau die Wirtschaftskrise in Belarus ausnutzen und weitere Privatisierung erzwingen wird.

    Belarus ist das einzige Land in Europa, in dem die Abwertung der Staatswährung dermaßen desaströs war. Seit 2008 hat der belarussische Rubel mehr als 90% seines Wertes verloren! (Quelle: http://nn.by/?c=ar&i=54203)

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    #9240
    GroM
    4243 Beiträge

    im Gegensatz zu Griechenland und anderen Ländern hat sich Weissrussland aber nicht an den Finanzmärkten verzockt
    sondern leidet unter der Finanzkrise wie

    Griechenland Irland Portugal usw

    hätten diese Länder noch Ihre eigenen Währungen
    hätten sich diese noch stärker in den letzten Jahren abgewertet
    denn Pleite sind sie alle durch die Reihe

    nur ist Weissrussland in keiner Transferunion
    wo ein hochverschuldeter Staat für einen noch höher verschuldeten Staat bürgen tut auf Kosten der Steuerzahler

    wenn Lukaschenko nicht so verbohrt wäre würde er sein Land touristisch öffnen
    und bei der schwachen Landeswährung einen Boom auslösen

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    #9241
    mikael321
    2337 Beiträge

    [b]Fritz Schultz schrieb:[/b]
    [quote]wenn Lukaschenko nicht so verbohrt wäre würde er sein Land touristisch öffnen und bei der schwachen Landeswährung einen Boom auslösen[/quote]Warum sollte das passieren ? Da die Leute gerade mal wieder erleben, das der BLR im ungünstigen Fall gerade ausreicht um sich den Hintern abzuputzen, oder den Kamin anzuschmeißen würde ich wetten, das alle Belarussen lieber EU oder US$ nehmen, und diese dann unters Kopfkissen legen. Das würde dann den BLR weiter unter Druck setzten .

    Ist ja nicht so, als wenn das genau so schon 100 te male auf diesem Planeten vorgekommen ist. Allgemein bekanntes Beispiel war die „beliebte“ DDR Markt. Wenn man was haben wollte zahlte man West, oder hatte was zum Tauschen . DDR Markt wollte doch kein Schwein ! Kurs ging ganz früher von 2:1 bis zum Schluss 20:1 . So in den 80 er habe ich meist 1:10 getauscht.

    Aber selbst wenn das nicht so sein sollte, was sollen den Touris bringen ? Die können nicht die Geschenke der Russen ( Gas und Öl für 25 % des Weltmarktpreises / Kredite )und der EU ( zb. Entwicklungshilfe / Kredite ) annähernd ersetzen . Außerdem gibt es ja auch keine Infrastruktur dafür. Und an der Grenze 20 Stunden warten, da hat auch kein Tourist bock drauf.

    Belarussische Produkte sind außerdem nicht Weltmarktfähig ( außer Waffen und eingeschränk Ölprodukte ). Die Bürokratie ist eine Katastrophe die nur noch von der Steuergesetzgebung übertroffen wird.

    Wer will da schon investieren , besonders weil die ja Ausländische Firmen nicht mal die Möglichkeit lassen, selbst zu entscheiden, oder Land und Immobilien zu erwerben .

    NE NE bisher haben die vielen Geschenke die Tatsachen überdeckt. Jetzt wo die knapper werden, oder ganz ausfallen, wird es verdammt eng.

    Michael

    PS: Was ist eigentlich aus den Touristen ähhhh Terroristen von Minsk geworden ??

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    #9243
    GroM
    4243 Beiträge

    Wenn ich Fritz Schulz richtig verstehe, so ist die aktuelle Wirtschaftskrise nicht der belarussischen Regierung, sondern der globalen Finanzkrise zuzuschreiben. Da ist aber AL einer anderen Meinung gewesen: noch vor einem Jahr hat er große Sprüche geklopft und mit Stolz auf den Wirtschaftswachstum in Belarus hingewiesen. Aus seiner Sicht und aus Sicht vieler Wirtschaftsexperten hatte die Finanzkrise kaum Auswirkungen auf das Land gehabt.

    Der Beitrag von Fritz Schulz ist für mich dennoch unbegreiflich – hier wird durch ein Fingerzeig auf andere von eigenen/eigentlichen Problemen abgelenkt. Die aktuellen Probleme in Belarus relativieren sich nicht angesicht der miesen Lage in anderen EU-Ländern. Die Probleme sind da! Und den belarussischen Steuerzahler wird das noch härter Treffen. Und das wollen wir hier, bitte, diskutieren.

    Ein Tourismus-Boom in Belarus ist genauso utopisch wie ein freiwilliger Rücktritt des belarussischen Präsidenten. Und sollte Belarus auch zum florierenden Touristen-Land werden, so werden die Einnahmen niemals den Finanzmittel-Hunger des Landes stillen können. Alleine die Finanzierung des Staats- und Sicherheitsapparates, die Militärausgaben verschlingen monatlich Unsummen! Die Handelsbilanz ist katastrophal, die Abhängigkeit von Devisen (Abhängigkeit von Importen) ist enorm und die Infrastruktur vieler Betriebe marode und uneffizient. Die Innovationskraft ist gleich Null, weil fähige Spezialisten abwandern. Und das Management investiert mehr Zeit in das Zurechbiegen von Statistiken, als in die Erreichung realer Ergebnisse.

    Die belarussische Regierung hat ein Wirtschaftswunder auf dem Papier kreiert. Und das Stempel auf dem Papier ist kaum zu übersehen: „Sponsored by Russia“. Nun wird dieses Papier zum Freibrief für russische Investoren und Kreditgeber. Dazu fällt mir nur noch das Sprichwort ein: „Хорошо смеётся тот, кто смеётся последним“. -> Belarussen werden definitiv nicht dazu gehören.

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    #9244
    peter09
    390 Beiträge

    Seit gestern sind die Devisenkurse auch für die Banken freigegeben (vorher schon für „wichtige“ Unternehmen) – 1 Euro (letzte Woche Kurs : 4560 BLR) kostet jetzt offiziell 5800 BLR.

    Und wer mehrmals pro Woche im Supermarkt einkauft, kann die Inflation an den Preisschildern ablesen….. (zumindest bei einer Vielzahl von Produkten, nahezu allen, die importiert werden müssen).

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    #9246
    GroM
    4243 Beiträge

    Der Beitrag von Fritz Schulz ist für mich dennoch unbegreiflich – hier wird durch ein Fingerzeig auf andere von eigenen/eigentlichen Problemen abgelenkt.

    was ist daran so unbegreiflich ,verstehe ich nicht

    Belarus hatte vom Jahr 2001 ca bis zum Jahr 2008 eine relativ stabile Währung gegenüber dem Dollar und und dem Euro ,
    die Inflation betrug ca 10 % vielleicht auch etwas höher
    in all diesen Jahren war ich jedes Jahr in Weissrussland und habe für Euro fast immer die gleiche Menge an BR Rubel bekommen

    zu den hausgemachten Problemen kamen die Probleme der Finanzkrise dazu ,
    Anfang 2009 standen in vielen Werken von Weissrussland die Maschinen und Bänderauf einmal still weil baltische Länder auf einmal keine Traktoren und Maschinen mehr abgenommen hat und andere weissrussische Produkte in den ehemaligen Sowjetrepubliken nicht mehr abgenommen wurden
    dadurch verschärfte sich die Krise des Landes

    Weissrussland produziert hauptsächlich für die ehemaligen Sowjetrepubliken und baltischen Länder
    die in der Finanzkrise als Abnehmer teilweise ausfielen durch eigene Probleme

    weissrusssiche Firmen sind nicht an der Börse wo sie mal schnell durch eine Kapitalerhöhung neues Kapital einnehmen können ,
    wieviel Firmen wären in Deutschland in der Finanzkrise ohne Staatshilfe oder Kapitalerhöhungen pleite gegangen und würden jetzt nicht mehr existieren

    zudem hat Weissrussland einen völlig aufgeblähten Staatsapperat der unproduktiv nur verwaltet

    Griechenland müsste heute wenn es noch seine eigene Währung hätte sofort diese um 50 % abwerten um noch konkurenzfähig in der EU zu sein , können sie aber nicht
    und so fliessen viel hundert Milliarden in ein Fass ohne Boden

    trotzdem bin ich der Meinung das wenn Lukaschenko nicht so stalinistisch wäre man in dem Land mit schwacher Währung
    sehr hochqualifizierten Menschen einen Boom auslösen könnte sowohl im Tourismus hat Weissrussland sehr viel zu bieten
    und auch für Investitionen

    das würde Arbeitsplätze schaffen und Devisen ins Land bringen

    und mal ehrlich wo gibt es so schöne Frauen wie in Weissrussland

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    #9247
    knopfimohr
    244 Beiträge

    Lieber Herr Schulz,

    zu Ihrer Information:
    Zwischen 2001 und 2008 war der BLR de facto an eine fremde Währung gekoppelt. Das hat mit Stabilität nichts zu tun. Das ist nichts anderes als ein Gipsfuß für die Währung, um sie zu stabilisieren und sei es nur, um der Bevölkerung den Anschein von Stabilität zu geben. [b]Aber[/b] das reicht nicht, um in einem agilen Wirtschaftsleben mit den Wettbewerbern mitlaufen zu können.

    Eine Anbindung der Währung an eine fremde kann nach wirtschaftlicher Theorie dann funktionieren, wenn das Land in etwa die gleiche Wirtschaftsstärke aufweist oder das koppelnde Land deutlich kleiner aber wirtschaftlich eher stärker ist. Wie es nicht funktioniert, zeigt halb Südamerika, das seine Währungen regelmäßig zu einem bestimmten Kurs an den Dollar bindet. Und regelmäßig scheitert, siehe z.B. dortige Hyperinflation in den 1980ern.

    Nun vertragen sich 10% Inflation und mehr – die hat AL ja regelmäßig publizieren lassen – nicht mit einer Kopplung an ein Land, das die 10% bei weitem nicht hat, aber dafür deutlich bessere Wachstumszahlen.

    Griechenland hat schon vor der Euro regelmäßig abwerten müssen und das zum Teil deutlich, davon hätte Belarus lernen können. Griechenland hat nur nicht mitbekommen, dass das oft benutze Rezept der Abwertung mit der Euroeinführung nicht mehr funktioniert. Stattdessen haben sie so weiter gemacht wie zur Zeit der Drachme, sprich z.B. vergleichsweise hohe Lohnsteigerungen erstreikt man sich und Steuern zahlen ist… unnütz, gerade weil es der Staat bei reicheren Griechen toleriert hat. Griechenland wäre ohne den Euro heute genau so pleite, was daran liegt, dass deren Schulden hauptsächlich im Ausland gemacht sind und das Ausland will eben keine immer weiter abgewerteten Drachmen sehen, sondern harte Währung. Wenn Sie weiter spekulieren wollen: Die Gesamtverschuldung wäre etwas geringer, dafür die Zinsen auf die Kredite deutlich höher. Unter dem Strich käme die gleiche Belastung heraus, sprich als Konsequenz die drohende Staatspleite.

    Natürlich können belarussische Firmen nicht an die Börse, weder als Investitionsobjekt noch als Kreditnehmer. Dazu müssten Sie Zahlen veröffentlichen, denn wer kauft eine Katze im Sack? Dass gerade die großen Firmen profitabel (im Sinne der Börse für potentieller Kreditgeber oder Aktienkäufer, nicht im Sinne eines Diktators) arbeiten, darf z.B. bei der Minsker Traktorenfabrik doch sehr bezweifelt werden.

    Die Tourismusidee finde ich schon ein bisschen abstrus.
    Da fehlt mit wenigen Ausnahmen doch all das, was Touristen haben wollen. Kein Strand, keine Berge, kaum Sehenswürdigkeiten, Fremdsprachenkenntnisse auch [strike]unter aller Kanone[/strike] übersichtlich, Service ist auch ein Fremdwort, was wollen die Touristen dort? Die Mücken an der Beresina ansehen? Paddeln auf den vielen Flüssen?

    Es gibt nicht viel, wo AL etwas machen kann. Es gibt einen erfolgreichen Diktator, von dem er etwas lernt werden kann. Das ist Lee K.Y. aus Singapur. In 45 Jahren wandelten sie sich vom Sumpfloch zum Industriestaat! Heute regiert sein Sohn das Land. Nur funktioniert das Rezept bei AL nicht, denn Herr Lee hat sich nicht sämtliche Nachbarn vergrault. Und, und da besteht der größte Unterschied: Herr Lee versteht etwas von Wirtschaft. In Singapur funktioniert die Bürokratie im Bereich Wirtschaft ausserordentlich gut. Die Steuersätze sind vernünftig und die Gesetzgebung durchschaubar. Investitionen, besonders in Hightech werden dort gefördert. Davon ist Belarus meilenweit weg.

    Nur das mit den Frauen, das kann ich nachvollziehen 🙂

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    #9250
    mikael321
    2337 Beiträge

    [b]knopfimohr schrieb:[/b]
    [quote]Davon ist Belarus meilenweit weg.[/quote]Parsec trifft die Sache wohl besser ! 😀

    [b]knopfimohr schrieb:[/b]
    [quote]Nur das mit den Frauen, das kann ich nachvollziehen[/quote]
    Da könnte man ja was daraus machen. Englische Billig Touris anlocken. Rauchen, Saufen, Frauen, das läuft immer . Jetzt noch Easy und Ryanair billig landen lassen, und die Sache ist perfekt !

    Oder statt Weizen, Mais o.ä. einfach Mohn und Hanf anbauen . Das bringt am Weltmarkt deutlich mehr . Machen die Afghanen ja auch so. Da könnte man dann auch gleich an die Billig Touris verkaufen. Da würde bestimmt ne fette Marge kleben bleiben. Nen Logo hätte ich auch schon :

    [img size=499]https://lh6.googleusercontent.com/_ydwJ06meEqE/TcxNa6l-R0I/AAAAAAAAEpw/KTvUI4vwlZ0/13584.jpg[/img]

    So könnte Minsk relativ schnell das Amsterdam des Ostens werden. -devil

    Ansonsten schließe ich mich der Meinung von unserem Admin und knopfimohr zu 100 % an.

    Michael

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    #9253
    Chr
    232 Beiträge

    Wenn sich die Lebensmittelpreise und die wirtsch. Situation weiter so entwickeln, wirds schwer für Luka. Die Situation für die Bevölkerung verschlechtert sich wöchentlich. Wenn das so weiter geht, überlebt Luka den Winter nicht.

    Die Frage ist eig. nur noch, was die Russen basteln. „Übernehmen“ sie den Laden? Wann und wie?

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    #9254
    GroM
    4243 Beiträge

    die Russen sind leidgeprüfte Menschen
    und wenn die Lebensmittelpreise steigen
    wird eben mehr Wodka gesoffen

    die meisten Weissrussen scheuen sowieso Veränderungen

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    #9255
    Chr
    232 Beiträge

    [b]Fritz Schultz schrieb:[/b]
    [quote]die Russen sind leidgeprüfte Menschen
    und wenn die Lebensmittelpreise steigen
    wird eben mehr Wodka gesoffen

    die meisten Weissrussen scheuen sowieso Veränderungen[/quote]

    Ach so ist das… Und Du denkst nicht, dass Du da einfach die üblichen Stereotype widergibst?!
    (Mal davon abgesehen, dass auch der Wodka nicht gratis zur Verfügung steht.)

    Ja, die Belarussen sind wohl leidgeprüft. Aber sie hatten immer/meist was zu Essen und Heizung im Winter. Wenn die Entwicklung so weitergeht, dürfte für viele beides nicht mehr lange gesichert sein.

    Und nicht vergessen: Die Zeiten ändern sich. Auch in Belarus. Ich höre aus Belarus, dass der Unmut wächst.

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    #9256
    Chr
    232 Beiträge
    #9257
    Alex
    523 Beiträge

    [b]knopfimohr schrieb:[/b]
    [quote]Fremdsprachenkenntnisse auch [strike]unter aller Kanone[/strike] übersichtlich[/quote]
    Sehr schön!

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    #9260
    tholina
    289 Beiträge

    Ich war vor einem MOnat in Belarus und bin entsetzt über die hohen Preise im Supermarkt. Der einfache Bürger kann sich schon lange nur noch Produkte leisten, die noch einigermaßen billig angeboten werden, z.B. Hähnchen, Kartoffeln usw.

    Gutes Fleisch kostet soviel wie in Deutschland, für 10 Eier werden mittlerweile ca. 1 Euro verlangt, das ist dann auch derselbe Preis wie z.B. beim Discounter hier. Importprodukte sind schier unbezahlbar geworden, da nutzt auch die schönste Auswahl ausländischer Produkte (wie z.B. bei „Corona“ in Brest) nichts.

    Herr Fritz Schultz schrieb, dass er seit Jahren immer die gleiche Menge an BLR für einen Euro bekommt!? Dann wechselt er eahrscheinlich immer beim selbsn „Valutschik“, der ihn bescheisst.

    Als ich 2003 das erste Mal nach Belarus gefahren bin, habe ich für einen Euro 2580 BLR bekommen, im April waren es 4600 und jetzt sollen es 5800 BLR sein.

    Die Bevölkerung hat ganz schön die Schnauze voll von den ewigen Parolen im Staatsfernsehen, bei dem die Nachrichten nur aus planwirtschaftlichen Erfolgsmeldungen bestehen.

    Lukaschenko hat im April ein paar Landwirtschaftsmaschinen nach Indien verhökert, das waren der Nachrichtensendung glatte sieben Minuten Sendezeit wert.

    Wenn Ihr mich fragt: Lange geht das nicht mehr gut, obwohl Luka seine Macht mit allen (ALLEN!) Mitteln verteidigen wird.

    Aber bis jetzt wurde noch jeder Diktator von den Ereignissen eingeholt.

    Viele Grüße aus Berlin, Thorsten

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    #9263
    GroM
    4243 Beiträge

    [b]Chr schrieb:[/b]
    [quote]http://www.nytimes.com/2011/05/12/world/europe/12belarus.html[/quote]
    Danke für den Link! Eine sehr gute Einschätzung der aktuellen Lage in Belarus:

    [quote]“Belarus, of course, is hardly alone in Europe in being buffeted by the global recession. […] But Belarus’s economic woes are distinct because Mr. Lukashenko has so alienated the rest of Europe with his authoritarian politics that a coordinated bailout from Western governments seems unlikely, deepening the sense of panic in the population.“[/quote]
    [quote]“Economists said that the plunge in the currency’s value could bring inflation and escalate social tensions, already strained by a contentious election last year and a terrorist attack this spring.“ [/quote]

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