Belarus lehnt deutsche Fahrkarte ab

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  • #9796
    Wilfried Wankel
    12 Beiträge

    Vor einigen Tagen sind wir die Strecke Berlin nach Minsk mit dem Zug gefahren. Dabei mussten wir in Terespol und Brest umsteigen.

    Die Fahrkarte für die gesamte Strecke hatten wir bereits in Deutschland gekauft. Die Fahrkarte hat den Aufdruck „Von: Berlin, Nach: Minsk-Pas“. Die Fahrkarte ist eine „richtige“ Fahrkarte (also kein Computerausdruck).

    Leider hat man am Bahnhof Brest unsere Fahrkarte nicht akzeptiert!

    Sowohl das Zugpersonal, die Zugchefin, und auch die Schalterbeamtin im Bahnhof Brest glaubte nicht, dass es sich um eine gültige Fahrkarte handelt!

    Und das, obwohl es natürlich etliche andere Zangenabdrücke von der Strecke gab.

    Wir waren gezwungen, in letzter Minute am Schalter in Brest neue Fahrkarten nach Minsk zu kaufen.

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    #9797
    Schlamm
    87 Beiträge

    Blöde Geschichte 🙁
    Aber gab es denn noch andere Mitreisende, denen es genauso ergangen ist?
    Aber die Fahrkarte war bestimmt nicht mehr soooo teuer, oder?
    Und auf der Rückfahrt? Hattet ihr da wahrscheinlich ein Zugticket in Belarus gekauft, oder?

    Tina

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    #9798
    Wilfried Wankel
    12 Beiträge

    Ob es anderen Reisenden auch so ergangen ist, kann ich leider nicht sagen. Ich habe keine andere Deutschen ab Terespol gesehen.

    Die Fahrkarte war dann noch ca 15 Euro für 2 Personen.

    Auf der Rückfahrt fuhren wir nicht mit dem Zug.

    Vielleicht lag die Sache ja auch an einem Fehler der Deutschen Bahn? Vielleicht der Zug 14:05 ab Brest ein reservierungspflichtiger Zug, und die Bahn hat verpeilt das zu reservieren? (Wir hatten ausdrücklich gesagt, welchen Zug wir nehmen wollen.

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    #9802
    Schlamm
    87 Beiträge

    Das mit der Reservierung kann natürlich sein, also das die Bahn da etwas verpeilt hat.
    Ich erinnere mich auch an eine Situation, aber nur noch schwammig, da haben die belarussischen Zugbegleiter auch komisch geguckt und konnten sich nicht vorstellen, das es ein richtiges Ticket ist, aber haben uns dann letztendlich doch fahren lassen.
    Aber so ist das halt, muss man wahrscheinlich immer mit rechnen, wenn man von einem EU-Land in ein nicht EU-Land reist und dann auch noch in eins welches im Moment eh so schlechte Karten hat -dizzy

    Tina

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    #9807
    Alex
    523 Beiträge

    Diese Geschichte passt sehr gut in das „Gesammtkunstwerk Deutsche- / Polnische – /Weißrussische- / Russische Bahn“. Letzten Dezember bringe ich meine Schwiegermutter abends nach Frankfurt a.M. Hbf, sie möchte den Kurswagen nach Brest nehmen. Das ist dieser Nachtzug aus Basel, der über Berlin, Warschau, Minsk nach Moskau fährt. Der Zug kommt mit 20 Minuten Verspätung an. Den Wagon, für den wir ein Ticket mit Reservierung gekauft haben (ca. 200,00 €, einfache Strecke) ist nicht da. Er hat auf der Hinfahrt (am Tag vorher) einen Defekt bekommen und wurde irgendwo in der Wallachhei abgestellt! Ich habe getobt auf dem Bahnsteig. Der zuständige (deutsche) Schaffner hatte sich natürlich in Frankfurt ver**isst, aus Angst vor dem Mob auf dem Bahnsteig. Meine gebrechliche, kranke Schwiegermutter musste sich mit anderen Reisenden auf dem Gang eines anderen Wagons zwängen, bis sie in einem Abteil zusammengefercht wurden. Es handelte sich um eine der kältesten Nächte im letzten Jahr und natürlich war in diesem Rumpelwagon als weiteres Bonbon die Heizung kaputt. Erst in Warschau (!) hat sie einen Liegeplatz zugewiesen bekommen. Die Bahn wollte uns mit lächerlichen 50 € für die Verspätung in Brest abspeisen. Jetzt liegt der Fall bei der Schlichtungsstelle in Berlin…
    Deutsche Bahn – subventioniertes Diletantentum!
    Gruß
    Alex

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    #9821
    Scheitner
    115 Beiträge

    nimm das nächste mal wenn es denn eins gibt den direkten weg moskwa expresss von berlin nach minsk.meine schwiegereltern kommen jedesjahr damit her und fahren auch wieder zurück.bis jetzt gab es nie probleme.viel glück fürs nächste mal.

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    #9822
    MiMo
    467 Beiträge

    Ich denke, jeder von uns kann über Horrorgeschichten mit der Bahn berichten, trotzdem kann ich die Kritik von Alex nicht nachvollziehen.

    @ Alex
    „Die Bahn wollte uns mit lächerlichen 50 € für die Verspätung in Brest abspeisen. Jetzt liegt der Fall bei der Schlichtungsstelle in Berlin…
    Deutsche Bahn – subventioniertes Diletantentum“

    Was, bitte schön, hat die DEUTSCHE Bahn mit einem Ausfall des Kurswagens nach Brest zu tun, der doch wohl von der WEISSRUSSISCHEN oder RUSSISCHEN Bahn zu verantworten ist. Entschädigungsansprüche müssten meiner Meinung nach in Minsk oder Moskau gestellt werden (natürlich reine Theorie). Oder gilt hier das Prinzip, dass der Ort des Fahrkartenverkaufs entscheidend ist? Wäre spannend zu erfahren, auch hinsichtlich der Gelder für Verspätungen. Der Gedanke, hierfür von der DB Geld zu verlangen, ist mir noch nie gekommen, obwohl wir auf den Nachtzug in Bielefeld schon mal über zwei Stunden gewartet haben. Ich dachte bis jetzt, dass sie solche Ansprüche mit dem Hinweis auf „Probleme im Ausland“ abwälzen können.

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    #9824
    Popina
    14 Beiträge

    Ich fahre als auch mit dem Zug von Freiburg (Basel) bis Brest.
    Auf dem hinweg hatte ich bisher noch keine Probleme, der Waggon war immer angehängt.

    Auf der Rückreise ist es uns schon zweimal passiert, dass wir in Hannover in einen ICE umsteigen mussten, weil der Zug aus Koppenhagen nach Basel schon weg war (wir waren 3h zu spät).

    Der fehlt dann natürlich am nächsten Tag in Basel.

    Ich weiss nicht, wer dann Schuld ist. Die deutschen, weil sie den Waggon nicht nach Basel geschafft haben, oder die Russen, weil sie in Basel keinen Waggon vorrätig hatten.

    Gruß

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    #9827
    Alex
    523 Beiträge

    [b]MiMo schrieb:[/b]
    [quote]Was, bitte schön, hat die DEUTSCHE Bahn mit einem Ausfall des Kurswagens nach Brest zu tun, der doch wohl von der WEISSRUSSISCHEN oder RUSSISCHEN Bahn zu verantworten ist. [/quote]
    Ich habe den Fahrpreis in harten Euros an die Deutsche Bahn gezahlt. Wie kommst Du darauf, daß ich mit irgend jemand anders einen Vertrag geschlossen habe? Wenn die Bahn mir eine Leistung verkauft, dann ist sie ja wohl auch für die Erfüllung des Vertrages zuständig…
    Gruß
    Alex

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    #9830
    Scheitner
    115 Beiträge

    wenn in euro bei der bahn bezahlt wurde ist die db für die reise verantwortlich und zwar bis zum reiseziel.du bist ja auch von deutschland losgefahren und nicht von moskau oder minsk. dann läge der fall anderst.wenn du fliegst zb. mit derlufthansa und die müssen wegen technischen defekten zwischenlanden müssen die egal in welchem land auch dafür sorge tragen das du am ziel ankommst.also alles korekt die bahn ist in der haftung.du hast schließlich für eine dienstleistung bezahlt und kein verschulden an irgendwelchen defekten wagons. auch wenn die nicht zur db gehören.aber schließlich sind die wagen ja auch auf den gleisen der bahn gefahren oder?

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    #9831
    Scheitner
    115 Beiträge

    deine fahrkarte iat gültig bis zum ziel da ein teil an die weißrussische bahn von dem preis bezahlt wird.dafür hast aber du nicht sorge zu tragen das ist alleine angelegenheit der bahn.

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    #9945
    peter maier
    108 Beiträge

    Belarus lehnt deutsche Fahrkarte ab????

    Belarus und die anderen Staaten der GUS haben ein anderes System. Natürlich gelten die deutschen, polnischen etc fahrkarten in belarus. was nicht geht ist eine fahrkarte in europa zu kaufen zB von brest nach minsk und dann mit einem Schlafwagenzug zu reisen (von brest nach minsk). schlafwagenplätze werden innerhalb der GUS nicht separat verkauft. also mit einer fahrkart aus deutschland ist es nur möglich mit dem regionalzug der zwar etwas länger braucht aber nur sitzplätze hat.
    Nur auf internationalen zügen ist es möglich die schlafwagenplätze separat zu kaufen

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