Bamberger Ausstellung zur Geschichte des Holocaust in Belarus

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    GroM
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    [quote][b]»Gedenken ohne Verjährungsfrist«, Donnerstag, 9. Januar, 17 Uhr, Gemeindezentrum der IKG Bamberg, geöffnet montags von 10 bis 12 Uhr und donnerstags von 16 bis 18 Uhr[/b]

    Arieh Rudolph, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg, erzählt äußerlich gefasst wahre Geschichten von judenfeindlichen Bambergern, die ihm heute noch begegnen. Von Ressentiments, die seine Bemühungen, die Gemeinde für die Gesellschaft zu öffnen, konterkarieren.

    Für Rudolph sind diese Begebenheiten Anlass genug, zu warnen: »Die Zeit ist noch nicht gekommen, die Geschehnisse im sogenannten Dritten Reich zu vergessen.« Erinnern sei unverzichtbar. Denn ohne Erinnerung gebe es keine Überwindung des Bösen, keine Lehren für die Zukunft, keine Demokratie, Menschenrechte, Menschenwürde und keinen Rechtsstaat.

    Diese Mahnung hält Arieh Rudolph den Ewiggestrigen, aber auch den Anhängern rechter Gruppen entgegen, die gegen die neue Ausstellung im Gemeindezentrum an der Willy-Lessing-Straße wettern könnten. Die Präsentation widmet sich dem Holocaust in Weißrussland, ein hierzulande kaum bekanntes Thema. Zumal es heute in Weißrussland unter Staatschef Alexander Lukaschenko nur mit einem äußerst ideologisch geprägten Geschichtsbild angegangen wird. [/quote]

    QUELLE: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18016

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