Autobahnmaut in Belarus

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    Beiträge
  • #20188
    Obi
    391 Beiträge

    [quote=“Jupp“ post=20678]Obi schrieb:

    [quote]Hatte aber gehofft, das ich mich Online registrieren kann, um ggfs. den Vertrag auf ein anderes Auto ändern zu können.[/quote]

    Aktueller Stand der Dinge:

    Neues/anderes Auto -> Neue OBU[/quote]

    Richtig, deshalb ja auch „hatte“ – als ich auf der BellToll-Seite war, hatte ich nur „Registration“ gelesen. Aufgrund der langsamen Internetverbindung habe ich das erst zuhause ausprobiert.

    Aber egal – sollte ich im kommenden Jahr mit einem anderen Auto fahren, kann ich meine OBU immer noch zurück geben. Und ich denke, bis dahin hat sich das soweit eingespielt, das auch die Wartezeiten kürzer werden.

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    #20191
    GroM
    4243 Beiträge

    @ Obi

    War doch von vorneherein klar.

    Wenn in Belarus die landesweite Maut für die Autobahnen eingeführt wird, dazu im Sommer, wird es erst einmal absolutes Chaos geben.
    Wäre hier nicht anders…

    Aber was wird bleiben?

    Die LKW auf ihren regelmäßigen Transport- und Transitstrecken werden innerhalb kürzester Zeit alle die OBU haben und auch nicht nach jeder Fahrt wieder zurückgeben.
    Außerdem gibt es im Internet schon eine Firma, die das Flottenmanagment für LKW in BY per EDV anbietet.
    Als nichts mehr mit „Schlange stehen“ für die Fahrer der großen Speditionen.

    Stehst Du an der Grenze, „fast alles“ nur P- oder BY-Benzinschmuggler.
    Die brauchen keine OBU.

    Touristen wie „wir sie hier in Westeuropa so kennen“ gibt es ja kaum in Richtung BY.

    Geschäftsreisende nach BY mit dem Auto, wohl nur eine verschwindende Minderheit.

    Der Rest sind Leute wie wir, die 1 oder 2 mal im Jahr nach BY fahren.
    Und die geben auch nicht nach jeder Tour ihre OBU zurück.

    Ja, und dann noch ein paar selbst fahrende „Auto-Importeure“.

    Ich denke, innerhalb kürzester Zeit wird sich das Thema in Wohlgefallen auflösen.
    Abgesehen von der Maut an sich… -angry

    Mein Tip (ist aber reine Spekulation):

    Beim ersten Mal, zwangsweise, in Grenznähe die OBU kaufen.
    Dann immer aufs Restguthaben achten und sehen, das man bei der nächsten Reise erst einen Servicepunkt im Landesinneren aufsuchen muss.

    Man ist dann ja im Urlaub und hat auch ein wenig mehr Zeit und steht nicht unter Zeitdruck.

    Denke, so wird es laufen…

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    #20202
    Obi
    391 Beiträge

    Genauso wird es kommen!

    Hatte mich anfangs nur über das Chaos geärgert, aber wenn ich entweder ein paar Tage füher (vor der großen Panik) oder ein paar Tage später gegen Abend, zum Service Punkt gefahren wäre, hätte ich nicht so lange warten müssen.

    Die Dame am Computer hat sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und fast im Akkord die Anträge ausgefüllt……und das wirklich Tag für Tag……

    Hut ab!!

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    #20228
    Bluefin
    12 Beiträge

    warum eigentlich aufs Restguthaben achten? Kann bzw. muss man nicht einfach nachzahlen falls das aufgeladene Guthaben aufgebraucht ist?

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    #20231
    GroM
    4243 Beiträge

    @ bluefin

    Und wo lädst Du das Guthaben auf?

    Richtig, an den Service-Points.

    Der Plan war doch, möglichst stressfrei die nächste Anfahrt hinter sich zu bringen und nicht noch nach stundenlangem Grenzaufenthalt nochmal an einem Service-Point in Grenznähe, wegen ein paar „Rubeln“ Aufladung, eventuell wieder stundenlang anzustehen.

    Aber jeder so wie er möchte…

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    #20233
    Bluefin
    12 Beiträge

    @Jupp:

    Ja klar, jeder will die nächste Fahrt möglichst Stressfrei schaffen und sich nicht auch nochmals bei einem ServicePoint anstellen müssen – jedoch was ich meinte:
    Für was brauche ich (abgesehen von der Kaution und dem Guthaben (das die Service-Point-Mittarbeiter obligatorisch drauf haben wollen) überhaupt ein eingezahltes Guthaben? Was passiert wenn ich auf Null bin?

    Kann ich nicht einfach weiterfahren und mit dem OBU ins „Minus“ gehen? Und dann irgendwann mein Konto ausgleichen? Oder verlangt das System immer ein positives Guthaben?

    Grüße

    0
    #20235
    MrRossi
    316 Beiträge

    So wie ich die Weißrussen kenne, gibts da keinen Kredit! 🙂

    Angeblich soll die OBU zweimal, statt einmal piepsen, wenn Dein Guthaben gegen Null geht.
    Aber ab welchem Betrag genau – keine Ahnung.
    Der Vertrag heisst ja nicht umsonst „Prepaid“-Contract.

    Ich hab ihn noch nicht im Detail durchgelesen.
    Aber da wird es bestimmt auch Strafen geben, wenn kein Guthaben mehr drauf ist, und Du trotzdem fährst.
    Die weißrussische Obrigkeit glaubt Dir (bzw. den anderen Mautteilnehmern) doch nicht, daß Du Deinen Negatvivsaldo wieder ausgleichen würdest.

    PS: Aufladen selber geht ja auch an etlichen Tankstellen – die keine
    besonderen „Customer Servicepoints“ sind. D.h. da gibts keine OBU’s oder Vertragsgeschichten, aber Deine vorhandene OBU kannst Du dort aufladen.

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    #20238
    GroM
    4243 Beiträge

    @ Bluefin

    Deine Frage kann ich Dir mangels Praxiserfahrung leider nicht beantworten.

    Ich halte mich nur an die Infos der „BelToll-Seite“, war im Mai zuletzt in Belarus, da gab es diese Probleme/Fragen noch nicht.

    Halt Dich einfach an MrRossi’s Ratschläge, der lebt ja schon länger in Belarus.

    By the way:

    Warum ist MrRossi eigentlich vom Maut betroffen?
    Er lebt schon lange in Belarus und in Belarus zugelassene PKW brauchen die Maut ja bekanntlich nicht zu bezahlen.

    Ich stelle die Frage im Rahmen dieser Antwort nur der einfachhalt halber,
    da ich davon ausgehe, das MrRossi sowieso mit liest.

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    #20242
    MrRossi
    316 Beiträge

    [quote=“Jupp“ post=20739]
    da ich davon ausgehe, das MrRossi sowieso mit liest.[/quote]
    Es gehört zu meinen operativen Aufgaben, alles mitzulesen… [img]http://xat.com/images/smw/spy.png[/img]

    [quote=“Jupp“ post=20739]
    Warum ist MrRossi eigentlich vom Maut betroffen?[/quote]
    Weil ick keen Resident bin.
    Meene Kutsche iss nich in Belarus jemeldet!

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    #20244
    GroM
    4243 Beiträge

    @ MrRossi

    na Klasse…

    Ich würde ja auch nichts wirklich persönliches auf einem Forum mitteilen,
    aber als jahrelanger Mogilev-Bewohner ist man ja schon irgendwie „Resident“.

    Gibt dann ja auch noch den Kostenfaktor, siehe jetzt bei der Maut.

    Stimmt’s, oder habe ich Recht…? 🙂

    Falls Du aber Spion oder gar Führungsoffizier bist…

    Bitte nimm mich, ich leite Dir meine Bewerbungsunterlagen per PM sofort zu. -devil

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    #20275
    0-gravity
    465 Beiträge

    Zurueck zumThema…

    Sind gerade auf der Rueckreise und stehen in Brest an der Grenze. Die Geschichte mit den OBUs hat sich deutlich entspannt. Haben diese in Mogilov binnen 20min bekommen. Rueckreise ueber die M1 bislang problemlos. Die Mautzonen sind eigentlich ordentlich ausgeschildert und das Ganze macht den Eindruck, das es sich eingelaufen hat. Allerdings hat uns verwundert, das neben JEDER Mautbruecke ein Einmannzelt steht in dem einer hockt. Fragen uns die ganze Zeit verzweifelt was das wohl soll. Bewacht der etwa die Mautbruecke, damit da nicht des Nachts von der werten Kundschaft die Technik abmontiert wird???

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    #20276
    MrRossi
    316 Beiträge

    [quote=“0-gravity“ post=20776]Bewacht der etwa die Mautbruecke, damit da nicht des Nachts von der werten Kundschaft die Technik abmontiert wird???[/quote]

    Hehe, hab ich mich auch gefragt.
    Sowas gibts auch nur in Belarus 🙂

    Also entweder das, oder der bewacht bzw. befüllt den Stromgenerator mit Benzin dort. Der Generator steht bei jeder Brücke in einem Metallkäfig/kasten.

    Bei den Aufstellarbeiten der Mautbrücken habe ich nie gesehn, daß zuvor Gräben für Kabel o.ä. ausgebuddelt wurden.
    Weiß nicht ob an der gesamten M1 ein Stromkabel bereits verbuddelt ist oder nicht.
    Wenn nicht – muss ja von irgendwo der Saft für die Brücken her kommen.

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    #20279
    GroM
    4243 Beiträge

    @ 0-gravity

    [quote]Sind gerade auf der Rueckreise und stehen in Brest an der Grenze. Die Geschichte mit den OBUs hat sich deutlich entspannt. Haben diese in Mogilov binnen 20min bekommen. [/quote]

    Ich will ja nicht aufdringlich sein oder mich gar selbst loben.

    Aber hatte ich das nicht vor ein paar Tagen schon „prophezeit“?

    Aber mal eine andere Frage:

    Habe da etwas davon gehört, das es wohl ein relativ neues Abkommen zwischen P und BY, die wohl allseits bekannten „Benzin-Schmuggler“ betreffend, die, die regelmäßig dieGrenze „verstopfen“, gibt.

    Danach soll jedem dieser Herrschaften nur 1 x pro Woche der zoll- und steuerfreie Grenzübertritt gestattet sein.

    Ist da was dran?

    Und wenn ja…

    Gilt die Regelung auf Autos oder Personen bezogen.

    Ohne viel Fantasie lassen sich ja die „diversesten Konstruktionen“ erdenken, falls die Regelungen eben nur Auto- oder nur Personenbezogen sind, falls es sie den wirklich geben sollte.

    MrRossi…, übernehmen sie… 🙂

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    #20280
    0-gravity
    465 Beiträge

    [quote=“MrRossi“ post=20777][quote=“0-gravity“ post=20776]Bewacht der etwa die Mautbruecke, damit da nicht des Nachts von der werten Kundschaft die Technik abmontiert wird???[/quote]

    Hehe, hab ich mich auch gefragt.
    Sowas gibts auch nur in Belarus 🙂

    Also entweder das, oder der bewacht bzw. befüllt den Stromgenerator mit Benzin dort. Der Generator steht bei jeder Brücke in einem Metallkäfig/kasten.

    Bei den Aufstellarbeiten der Mautbrücken habe ich nie gesehn, daß zuvor Gräben für Kabel o.ä. ausgebuddelt wurden.
    Weiß nicht ob an der gesamten M1 ein Stromkabel bereits verbuddelt ist oder nicht.
    Wenn nicht – muss ja von irgendwo der Saft für die Brücken her kommen.[/quote]

    Ja, das wird es sein! An einem Zelt hatten sie tatsaechlich an nem Aggregat rumgefummelt und Benzinkanister hatten sie auch hin und wieder da rum stehen. Mannomann, das ganze Projekt scheint ja wirklich mit heisser Nadel gestrickt. Arbeitsbeschaffung auf weissrussisch… Ich hoffe fuer die armen Schweine dort vor Ort, das sie das Ganze bis zum Winter auf ne andere technische Basis gestellt bekommen.

    Irgendwie erinnert mich das an die Regulierer der Sowjetarmee. Die standen auch immer bei Wind und Wetter an den Kreuzungen rum und manchmal hat man die dort auch vergessen abzuholen.

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    #20282
    Basti
    100 Beiträge

    Die bewachen tatsächlich die Stromaggregate, sind viele davon gestohlen worden. Neu angeschaffte teure Dinger. Dann wurde die Bewachung eingeführt, wenn alle Stromleitungen gebaut sind dann dürfen die ihre Zelte wieder abbauen und zu Hause pennen.

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