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Saturday, 24. July 2010 at 12:17 |
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Es gibt manchmal diese Momente, wenn man sich plötzlich als Teil des Ganzen fühlt. Angesteckt von dem weltweiten Fieber feiert man begeistert mit der ganzen Welt DAS Sportereignis schlechhin - die Fußball-Weltmeisterschaft. Und auch wenn die belarussischen Fußballer noch weit nicht so erfolgreich auftreten wie ihre Kollegen aus der Eis-Hockey Nationalmannschaft - so ist das Interesse an den Spielen der Oranje, der Équipe Tricolore und anderer Teams trotzdem sehr groß!

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Saturday, 26. June 2010 at 19:16 |
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Was bewegte mich dazu, diese Schrift zu verfassen?
Die Deutschen wissen so gar nichts über die Weißrussen und die Weißrussen sind hingegen nicht in der Lage, sich ein objektives Bild von den Deutschen zu machen.
Die Vorstellung meiner Landsleute über die Deutschen erinnert mich an eine östliche Parabel von drei Blinden, welche versuchten herauszufinden, wie ein Elefant aussieht. Einer, welcher den Schwanz des Elefanten hielt, sagte, dass der Elefant einem Seil ähnlich sei. Der Andere, den Rüssel haltend, kam zu der Feststellung, ein Elefant sei einer Schlange ähnlich. Ein Dritter, welcher einen Fuß umfasste, kam zu dem Schluss, ein Elefant sei einem Baum ähnlich. Während für Weißrussen Deutschland das Paradies auf Erden verkörpert, ist Weißrussland für die Deutschen ein Terra inkognita, ein weißer Fleck, im besten Falle das letzte diktatorische Regime in Europa, aber die Weißrussen sind ihnen so wenig bekannt, wie die Uiguren.
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Tuesday, 23. March 2010 at 11:55 |
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Diese eindrucksvolle Bilder der belarussischen Nationalbibliothek in Minsk hat der Fotograf Andrey Davydchyk eingefangen. Sehen Sie weitere Reportagen auf seiner Website.
 Copyright: Andrey Davydchyk. Die Fotos dürfen ohne Genehmigung der Portal-Redaktion oder des Fotografen nicht verwendet werden.
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Tuesday, 23. March 2010 at 11:34 |
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Der Deal mit dem schweizerischen Unternehmen Stadler ist perfekt, Belarus erwirbt 10 Elektrozüge (S-Bahn) für den regionalen Einsatz für eine stolze Summe von 60 Millionen Euro. Ab 2011 sollen 6 Züge für die Strecken "Minsk-Zhdanovichi" sowie "Minsk-Zaslavl" eingesetzt werden. 4 weitere Züge werden voraussichtlich für längere regionale Strecken umgebaut. Damit ist das der erste Auftrag der Firma Stadler in einem GUS-Staat.

Die Verfechter nationaler Farben (weiß-rot-weiß) werden sich bestimmt freuen. (wenn es auch so bleibt!) :)

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Friday, 05. March 2010 at 11:08 |
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Kann Belarus der Wirtschaftskrise trotzen? Wenn man die Baupläne renomierter internationaler Hotelketten in belarussischer Hauptstadt betrachtet, bekommt man den Eindruck, in Minsk erwartet man einen richtigen Boom! Zahlreiche gigantische Hotelanlagen sollen die Stadt in den kommenden Jahren schmücken: gleich 6 Fünfsterne-Hotels sind geplant, weitere 10 Hotels werden entworfen.
Eigentlich völlig unverständlich! Insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass das schicke 5-Sterne Hotel "D'Europe" am Platz der Freiheit eine bescheidene Auslastung von 32% vorweisen kann. 4-Sternehotels "Minsk" und "Victoria" werden zu 60% belegt und weitere 3-Sternehotels melden ca. 80% Auslastung. Das neueröffnete Hotel "Crown Plaza" in der Nähe des Stadions gibt vorerst keine Zahlen heraus.
Aber noch existieren die meisten Bauprojekte lediglich auf dem Papier und in schönen 3D-Skizzen, einige wenige wiederum kommen mit ihren Baustellen nur sehr langsam (wenn überhaupt) voran. In diesem Beitrag möchte ich euch die zentralen Projekte vorstellen, die belarussischer Blogger "darriuss" freundlicherweise zusammengestellt hat.
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Wednesday, 03. March 2010 at 15:12 |
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(01.03.2010 | Pawel Usow)

Die Frage nach Sanktionen gegen das belarussische Regime ist wieder an der Tagesordnung. Und das bedeutet, dass die Demokratisierung von Belarus, in die Europa so viele Hoffnungen setzte, am Ende erfolgreich scheiterte. Wobei, eigentlich hat die Demokratisierung auch niemals begonnen und alle tiefe Verneigungen, die Alexander Lukaschenko an die EU richtete, entpuppten sich als bloße Verneigungen. Keine besonders geschickten Verneigungen.
Demokratisierung von Belarus – ein schöner Mythos, den Europa für sich selbst geschaffen hat, an den sie unerschütterlich glaubte und wahrscheinlich immer noch glaubt.
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Monday, 22. February 2010 at 16:36 |
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Am 07. März soll in Minsk das Konzert der berühmt-berüchtigten Band "Rammstein" stattfinden. Die Karten sind längst verkauft, die zahlreichen Fans freuen sich auf das ultimative Event in der belarussischen Hauptstadt. Doch jetzt, weniger als 2 Wochen vor dem Konzert, meldet sich eine Organisation, mit der nun wirklich keiner gerechnet hat: Der Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit! Und wenn es sich zunächst als ein Scherz anhören mag, so meinen es die Moralhüter durchaus ernst - sie wollen das Konzert vorab prüfen und gegebenenfalls zensieren.
"Sie [Red: Rammstein] werden ein für sie normales Konzert organisieren. Aber was wird es für Belarus sein, dessen Staatlichkeit sich auf Antinazismus und der Idee des großen Sieges gründet, dessen Gesellschaft sich auf dem christlichen und weltlichen Prinzip der Achtung des Einzelnen als höchsten Wertes fußt. Die Antwort lautet: Sie werden brechen und vernichten das noch feine belarussische Selbstbewusstsein, das Gedenken an den Sieg und Helden mit ihren Füßen treten, und letzten Endes die belarussische Staatlichkeit zerstören“
Die offizielle Ansage des Sittlichkeitsrates hat einen durchaus kräftigen Rythmus und eine markante Wortwahl - mit der Musik von Rammstein unterlegt, könnte dies zu einem Hit avancieren. Daher mein Vorschlag an die Rammstein-Jungs: sollte sich der Staatsoberhaupt selbst nicht einmischen wollen und das Konzert dennoch stattfinden, so bitte - tut dem belarussischen Sittlichkeitsrat einen Gefallen und nimmt diesen Text für einen möglichen Refrain - das wird dem Publikum garantiert gut gefallen!
Zum Hintergrund: Der Gesellschaftliche Rat für Sittlichkeit wurde 2009 von der Orthodoxen Kirche von Belarus und dem Schriftstellerverband gegründet. Unter seinen Mitgliedern sind Vertreter aller traditionellen Konfessionen des Landes sowie namhafte Schriftsteller, Forscher, Schauspieler und Sportler.
> Auch im Forum wird das Thema diskutiert |
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Friday, 19. February 2010 at 11:07 |
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Im Westen von Belarus wurden die Soldaten der deutschen Armee mancheorts als Befreier gefeiert. Die sowjetischen Kolchosen konnte wieder aufgelöst werden und Menschen bekamen ihre eigene Grundstücke zurück. Bei diesem Foto, dass der Blogger bacian aus dem Buch von Juri Turonok "Belarus unter deutscher Besatzung" eingescannt hat, ist es allerdings unklar, ob dies eine echte oder für Propaganda-Zwecke nachgestellte Szene ist.  |
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